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DIE LETZTEN TAGE DER SOWJETUNION: WANN GORBATSCHOW BEGRIFF, DASS ALLES VERLOREN WAR

UdSSR im Schatten

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DIE LETZTEN TAGE DER SOWJETUNION: WANN GORBATSCHOW BEGRIFF, DASS ALLES VERLOREN WAR

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UdSSR im Schatten
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Acht Dezember. Tiefer Wald von Belowesch. Drei Männer, drei Unterschriften, ein Staat, der sich selbst begräbt. Wie kann der Wille von dreihundert Millionen Menschen durch die Handschrift dreier Beamter gestrichen werden. Diese Frage trägt den Film. Eine Supermacht mit achtundsechzigtausend Nuklearsprengköpfen, der zweitgrößten Wirtschaft der Erde, fünf Millionen Soldaten, Aufklärung auf jedem Kontinent. Sie verschwand nicht, weil sie zusammenbrach. Sie verschwand, weil sie abgeschaltet wurde. Der Film arbeitet sich rückwärts durch sechs Jahre, von neunzehnhunderteinundneunzig bis zu Gorbatschows Amtsantritt im März neunzehnhundertfünfundachtzig, und legt sechs Hebel frei, die das Imperium von innen hohl machten. Die Antialkoholkampagne, die dem Staatsbudget einen zweistelligen Milliardenbetrag entzog. Die Kaderrevolution, die siebzig Prozent der alten Elite austauschte und das Sensorium für Disziplin und Bekenntnis verschwand. Tschernobyl als dritter Hebel, der das letzte Vertrauen in die technische Souveränität zerstörte und eine Befehlsstruktur offenlegte, die ihre eigene Führung nicht mehr informierte. Der Film erzählt diese Geschichte als Rekonstruktion, nicht als Anklage und nicht als Verteidigung. Er folgt den Spuren aus Reden, aus späteren Aussagen derer, die Gorbatschow nahestanden und die ihm fernstanden, aus Gesten, die in den Protokollen fehlen. Je dichter das Mosaik wird, desto klarer zeichnet sich eine andere Lesart ab. Die Auflösung der Sowjetunion war kein tragisches Schicksal. Sie war ein Vorgang mit Richtung, mit Geschwindigkeit, mit einer Folge von Entscheidungen, die von Menschen getroffen wurden, die einander kannten. Die Mauer, die durchlässig wurde, war nicht die Berliner Mauer. Sie war die im Kopf der Macht, Stein um Stein abgetragen von einer Hand, die den obersten Befehl gab. Belowesch war keine Naturkatastrophe. Belowesch war eine Inszenierung. Und die Frage, wer das Drehbuch schrieb, bleibt offen. Hashtags Sowjetunion #Gorbatschow #Belowesch #Jelzin #Krawtschuk #Schuschkewitsch #KGB #Tschernobyl #Antialkoholkampagne #KalterKrieg #OstWest #Geschichte #Dokumentation #Imperium #Macht #Politik #Archiv #Rekonstruktion #EndeDerUdSSR #Neunzehnhunderteinundneunzig #Mauerfall #DDR #NATO #Weltordnung #Russland #Ukraine #Belarus #Stawropol #Andropow #Breschnew