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MÜNCHEN, Berg am Laim. ST. MICHAEL

Böhm Film

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MÜNCHEN, Berg am Laim. ST. MICHAEL

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Böhm Film
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Die Pfarrkirche Sankt Michael in Berg am Laim ist einer der prachtvollsten und bedeutendsten Sakralbauten im heutigen Stadtgebiet von München. Die Kirche, ehemals auf weiter Wiese gebaut ist heute von einer eingezäunten Parkanlage und anderseits von hohen Gebäudekomplexen regelrecht umzingelt und verborgen. (Von Touristen/Interessierten daher wohl ehrer selten frequentiert) - Die spätbarocke Kirche wurde zwischen 1735 und 1751 im Auftrag des Kurfürsten und Erzbischofs von Köln Clemens August I. von Bayern nach Plänen des bayerischen Baumeisters Johann Michael Fischer errichtet. Die Ausstattung der Kirche gilt als ein Hauptwerk des süddeutschen Rokoko. Zwischen 1735 und 1739 begann Fischer drei besondere Meisterwerke europäischer Sakralbaukunst: die Kirchen in Ingolstadt, Aufhausen und St. Michael in Berg am Laim. 1743 bis 1744 fertigte der Hofstuckateur und Maler - Johann Baptist Zimmermann - die Deckenmalereien und Stuckaturen an. Bekannt sind auch der Hochaltar mit dem Bild des Erzengels Michael von Johann Andreas Wolff sowie Schnitzarbeiten von Ignaz Günther und Johann Baptist Straub. Erwähnenswert ist die deutliche Dreiteilung der Zentralräume: In den ehedem der Bruderschaft dienenden Gemeinderaum, dann in den dem Fürsten sowie dem Ritterorden vorbehaltenen Chorraum und zuletzt in den Altarraum. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche am 30. April 1945 durch einen Artillerietreffer stark beschädigt. Eine erste umfassende Restaurierung der Kirche erfolgte in den Jahren 1978 bis 1982. Von 2000 bis 2016 fand eine weitere umfassende Sanierung statt.