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IRMGARD KEUN galt als tot – und ging zurück in Hitlers Reich

Theodor Brenner

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IRMGARD KEUN galt als tot – und ging zurück in Hitlers Reich

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Theodor Brenner
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London, 16. August 1940: Der „Daily Telegraph“ meldet, die Schriftstellerin Irmgard Keun habe sich in Amsterdam das Leben genommen. Doch sie lebt. Mit einem falschen Pass auf den Namen „Charlotte Tralow“ kehrt sie zurück – mitten in Hitlers Deutschland – und überlebt den Krieg versteckt im Haus ihrer Eltern in Köln. Dieser Dokumentarfilm erzählt das Leben Irmgard Keuns (1905–1982) anhand belegter Quellen, ihrer Briefe und Bücher: die Kindheit in Charlottenburg und Köln, die erfolglose Schauspielerin, die mit „Gilgi, eine von uns“ (1931) und „Das kunstseidene Mädchen“ (1932) über Nacht berühmt wird, das Verbot ihrer Bücher als „Asphaltliteratur“, ihre Klage auf Schadenersatz gegen den NS-Staat, das Exil in Ostende, die Liebe zu Joseph Roth, „Nach Mitternacht“ und „Kind aller Länder“, die Jahre als Totgeglaubte – und das Leben danach: Armut, Sucht, sechs Jahre Psychiatrie und die späte Wiederentdeckung. Irmgard Keun hat ihre eigene Lebensgeschichte oft neu erzählt. Wo die Quellen sich widersprechen, sagen wir es ausdrücklich. KAPITEL: 0:00 Prolog: London, August 1940 3:55 Kapitel 1: Die Kaufmannstochter 9:29 Kapitel 2: Gilgi, eine von uns 16:16 Kapitel 3: Das kunstseidene Mädchen 21:41 Kapitel 4: Asphaltliteratur 28:15 Kapitel 5: Ostende 34:53 Kapitel 6: Der böse Dämon 40:50 Kapitel 7: Nach Mitternacht 46:59 Kapitel 8: Kind aller Länder 54:52 Kapitel 9: Charlotte Tralow 1:00:54 Kapitel 10: Die Totgeglaubte 1:07:47 Kapitel 11: Kein Anschluss unter dieser Nummer 1:14:23 Finale QUELLEN: Irmgard Keun: Gilgi, eine von uns; Das kunstseidene Mädchen; Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften; Nach Mitternacht; D-Zug dritter Klasse; Kind aller Länder; Bilder und Gedichte aus der Emigration; Ferdinand; Briefe an Arnold Strauss („Ich lebe in einem wilden Wirbel“, 1988). Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte: „Zum Feind gemacht“ (Biografie-Chronik Irmgard Keun); FemBio (Joey Horsley); Deutsche Nationalbibliothek: arts in exile; Ernest Wichner, Rede zur Gedenktafel Meinekestraße 6 (berlin.de, 2006); Wikipedia (de, en): Irmgard Keun, Johannes Tralow, Max Burghardt, Walter Hasenclever, Kurt Tucholsky und Artikel zu ihren Romanen und Verfilmungen; Volker Weidermann: Ostende. 1936, Sommer der Freundschaft. BILDER: Wikimedia Commons (gemeinfrei bzw. CC BY / CC BY-SA / GFDL). Fotografen der CC-Bilder: Willy Horsch, Fritz Zapp, Hac60, Rudolf Hesse, Georg Pahl, Sludge G, Leo Wehrli, Chrisi1964, Axel Kirch, OTFW, Raimond Spekking, Leit, Wim van Rossem (Anefo), Jörg Fuhrmann (Intermerker), Anima, Karel leermans, Mu, Asperatus, Schreibkraft, Sonja Thomassen, EduardHert, Bundesarchiv. ARCHIVFILME: Frank Capra: Why We Fight – Prelude to War (US War Department, 1942); Walther Ruttmann: Berlin – Die Sinfonie der Großstadt (1927); Polygoon: De eerste reis van de „Nieuw Amsterdam“ (1938); Frank Capra: Why We Fight – Divide and Conquer (US War Department, 1943). Gemeinfrei (Internet Archive, Wikimedia Commons). STOCK-VIDEOS: Pexels.