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Greift zum Schild des Glaubens!

Brüder Samariter FLUHM

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Greift zum Schild des Glaubens!

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Brüder Samariter FLUHM
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Im Epheserbrief ruft uns der hl. Paulus heute zu: „Vor allem, greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen.“ (Eph 6,17) Der hl. P. Pio lädt uns dazu ein mit den Worten: „Schaut nicht auf das Böse! Schaut auf Jesus!“ Da kommt mir das Bekehrungserlebnis des hl. Bruder Albert aus Polen in den Sinn. In seiner jugendlichen Dummheit hielt er mit anderen spiritistische Sitzungen ab, wobei sich der schwere Eichentisch in die Höhe hob. Ein altes Mütterchen saß in der Ecke und betete den Rosenkranz. Doch dann wurde es ihr zu dumm. Mit festem Glauben warf sie ihren Rosenkranz auf den in der Luft schwebenden Eichentisch und dieser zerbarst in zwei Teile. Tief betroffen davon, bekehrte sich Albert und wurde zu einem großen Heiligen. Die Pharisäer wollten den unbeliebten Jesus mundtot machen und sagten zu Ihm: „Geh weg, verlass dieses Gebiet, denn Herodes will dich töten.“ (Lk 13,31). Doch Jesus ließ sich davon nicht beirren, weder von den Morddrohungen des Herodes noch von den Pharisäern. Voll Vertrauen schaute er auf Gottvater und setzte seinen Weg fort, mit Heilungen, Dämonenaustreibungen bis hin zu Seinem Erlösertod am Kreuz. Schauen auch wir in aller Angst und Gefahr auf Jesus, und ergreifen wir das Schwert des Geistes: das Wort Gottes. Konkret dürfen wir jeden Tag, wenn uns Ängste befallen, wie die Wüstenmönche beten: Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn! – und uns dabei bekreuzigen. Dann dürfen wir intensiv ein Schriftwort wiederholen, das alle Ängste vertreibt und Gottes Hilfe spürbar werden lässt.