Divertikel, Germanische Heilkunde nach Dr. Hamer
Rita Kohli, Power House International
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Divertikel, Germanische Heilkunde nach Dr. Hamer
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Divertikel sind aus Sicht der Germanischen Heilkunde keine eigenständige Krankheit, sondern Ausbuchtungen der Darmschleimhaut, die als Restzustand eines längst abgeschlossenen Sinnvollen Biologischen Sonderprogramms zurückbleiben können.
Wie jedem Sinnvollen Biologischen Sonderprogramm geht auch diesem ein DHS voraus – ein hochakut-dramatischer, plötzlich eintretender und mutterseelenallein erlebter Konfliktschock. Beim Darm geht es dabei um einen unverdaulichen Ärgerbrocken. Da Divertikel häufig im Dickdarm und insbesondere im Sigma vorkommen, kann es sich um einen als besonders hässlich, hinterhältig oder niederträchtig empfundenen „Scheisskonflikt“ handeln. Es geht sinnbildlich um etwas, das man unbedingt loswerden möchte.
Ein solcher Konflikt könnte entstehen, wenn sich jemand von einem Geschäftspartner hintergangen und betrogen fühlt oder am Arbeitsplatz eine gemeine Demütigung erlebt. Entscheidend ist nicht das Ereignis selbst, sondern das persönliche Empfinden.
In der konfliktaktiven Phase baut der Körper zusätzliches Drüsengewebe auf. Der biologische Sinn besteht darin, den empfundenen „Kotbrocken“, also die belastende Angelegenheit, besser loswerden zu können. Das Zellwachstum ist damit Bestandteil des biologischen Programms.
Doch wie kann ein solcher Konflikt gelöst werden? Konfliktlösung bedeutet keineswegs, alles über sich ergehen zu lassen. Vielmehr geht es darum, bewusst eine Entscheidung zu treffen, die einem selbst guttut und inneren Frieden ermöglicht.
Manchmal kann es sinnvoll sein, eine Situation anzunehmen, weil man sie ohnehin nicht verändern kann. In anderen Fällen kann die Lösung darin bestehen, Grenzen zu setzen, ein klärendes Gespräch zu führen oder einen neuen Weg einzuschlagen. Hilfreich kann auch ein Perspektivwechsel sein. Wie sieht die Situation aus den Augen des anderen aus? Vielleicht handelt dieser aus seiner eigenen Geschichte und seinen Erfahrungen heraus.
Genauso darf man die eigene Sichtweise hinterfragen. Ist das wirklich die Wahrheit oder meine persönliche Bewertung der Situation? Jeder Mensch betrachtet die Welt durch seine eigene Brille. Manchmal verändert sich ein Konflikt bereits dadurch, dass man die Situation aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.
Konfliktlösung beginnt deshalb häufig nicht im Aussen, sondern im Inneren. Sobald sich die Wahrnehmung verändert oder eine bewusste Entscheidung getroffen wurde, kann das Sinnvolle Biologische Sonderprogramm in die Heilungsphase übergehen.
In dieser Heilungsphase wird das zuvor aufgebaute zusätzliche Gewebe wieder abgebaut. Dabei können Pilze und Mykobakterien beteiligt sein. Während dieses Abbauprozesses können leichte Blutungen, Nachtschweiss oder Durchfall auftreten.
Nach dem Abbau können kleine Kavernen mit Kalkeinlagerungen zurückbleiben. Diese Restzustände werden als Divertikel bezeichnet. Man könnte sie bildlich als Spuren eines bereits durchlaufenen biologischen Prozesses betrachten. Der ursprüngliche Konflikt liegt zu diesem Zeitpunkt bereits in der Vergangenheit.
Gerade die Entdeckung von Divertikeln bei einer Darmspiegelung kann Menschen stark verunsichern. Es entsteht schnell der Eindruck, im Darm sei etwas krank oder gefährlich. Aus dieser Angst können wiederum neue Konflikte entstehen. Eine bedrohlich empfundene Diagnose könnte beispielsweise Verhungerungs- oder Todesangst auslösen und damit weitere Sinnvolle Biologische Sonderprogramme anstossen.
Es ist nicht zwingend notwendig, den ursprünglichen unverdaulichen Ärgerkonflikt noch genau herauszufinden. Dennoch kann es interessant sein, die damalige Situation rückblickend zu erkennen. Dadurch lassen sich die Abläufe besser nachvollziehen und die Zusammenhänge zwischen dem eigenen Erleben und den körperlichen Veränderungen verstehen.
Der entscheidende Aha-Moment besteht darin, Divertikel nicht als Beginn einer neuen Erkrankung zu betrachten, sondern als möglichen Endzustand eines bereits abgeschlossenen biologischen Prozesses. Der Körper hat seine Arbeit längst erledigt und lediglich Spuren davon zurückgelassen. Wer die dahinterliegende Geschichte versteht, kann die Angst vor dem Befund verlieren und seinen Körper mit anderen Augen betrachten.