Перейти к содержимому

Die GANZE Chronik der Eiszeit: Wie Sah die Erde Aus? | Urzeit-Dokumentation [4K]

Knochenland

0:00 / 0:00

Die GANZE Chronik der Eiszeit: Wie Sah die Erde Aus? | Urzeit-Dokumentation [4K]

719 просмотров · 2 дня назад
Knochenland
74 подписчика
719 просмотров · 2 дня назад
Die GANZE Chronik der Eiszeit: Wie Sah die Erde Aus? | Urzeit-Dokumentation [4K] In diesem Video gehen wir bis vor etwa 2,6 Millionen Jahren zurück und klären, was Eiszeit tatsächlich bedeutet: kein ununterbrochenes Frostzeitalter, sondern eine lange Epoche mit wiederkehrenden Kalt- und Warmphasen. Da Grönland und Antarktis bis heute große Eisschilde besitzen, leben wir im geologischen Sinn weiterhin in einer Eiszeit. Wir verfolgen, wie Veränderungen der Erdbahn und der Achsneigung, geringere CO₂-Werte, Gebirgsbildung und Meeresströmungen die Abkühlung begünstigten. Wo Sommerschnee liegen blieb, verdichtete er sich zu Eis. Gletscher formten Täler und Seen, schoben Geröll weiter, senkten das Land und banden so viel Wasser, dass der Meeresspiegel sank. Wir schauen auf die daraus entstandenen Landschaften: Permafrost, trockene offene Steppen, Grasländer und eisfreie Regionen neben mächtigen Eisschilden. Mammuts, Wollnashörner, Riesenhirsche, Bisons und andere Pflanzenfresser fanden Nahrung in kargen Lebensräumen; Höhlenlöwen, Wölfe und Säbelzahnkatzen jagten sie. Wir sehen, welche Anpassungen Fell, Fettschichten, Wanderungen und Herdenverhalten ermöglichten. Zugleich verfolgen wir, wie frühe Menschen mit Feuer, Steinwerkzeugen, Kleidung und Behausungen überlebten, Nahrung sammelten, jagten und ihr Wissen weitergaben. Sinkende Meere legten Landbrücken frei: Über Beringia konnten Tiere und Menschen zwischen Asien und Nordamerika wandern; ihre Ausbreitung reichte später bis nach Südamerika. Anschließend zeigen wir, wie Forschende die Eiszeit rekonstruieren: Fossilien, Fußspuren, Pollen, Sedimente, Höhlenablagerungen, Baumringe, Eisbohrkerne und alte DNA verraten etwas über Arten, Ernährung und Klima. Schließlich verfolgen wir die allmähliche Erwärmung: Gletscher zogen sich zurück, Flüsse und Seen veränderten sich, Wälder breiteten sich aus und der Meeresspiegel stieg, bis Landbrücken verschwanden. Lebensräume wandelten sich; etliche Großtiere starben aus, wobei Klimaänderungen und in manchen Regionen auch menschliche Jagd als mögliche Faktoren gelten. Zum Schluss sehen wir, wie Gletscher bis heute sichtbare Spuren hinterließen und die Landschaften Nordamerikas und Europas prägten. Am Höhepunkt der jüngsten Kaltzeit, dem letzten glazialen Maximum vor etwa 20.000 Jahren, lag der Meeresspiegel laut USGS rund 125 Meter tiefer als heute. Eine in Nature veröffentlichte Rekonstruktion beziffert die globale Abkühlung in dieser Zeit auf etwa 6,1 Grad Celsius. Die NASA beschreibt, dass sich der Rhythmus der Eiszeitzyklen vor rund 800.000 Jahren auf ungefähr 100.000 Jahre verlängerte.