74.122 Mennoniten in Mexiko — warum Zehntausende gehen und wohin sie wirklich ziehen
Fremde Heimat Doku
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Warum verlassen Zehntausende Mennoniten Mexiko? Diese Mennoniten-Doku folgt den deutschsprachigen Altkoloniern von Chihuahua nach Bolivien, Paraguay, Argentinien und bis in den Amazonas von Peru.
Im Jahr 2022 erwarteten die Mennonitenkolonien in Mexiko rund 100.000 Menschen, gezählt wurden 74.122. Wo sind die anderen? Die Doku beginnt bei den Wurzeln: Friesland, Preußen, Russland und Kanada, bis zu den Zügen, die 1922 Richtung Mexiko fuhren. Sie zeigt, warum Land und Wasser in Chihuahua knapp wurden, wie aus 189 Mennoniten in Bolivien eine der größten Mennonitengemeinschaften der Welt wurde und warum die Kolonie Fernheim in Paraguay direkt mit Deutschland verbunden ist.
Außerdem: die Sprache Plautdietsch, die Kolonie La Nueva Esperanza in Argentinien und der Streit um die Rodungen im peruanischen Amazonas, mit beiden Seiten.
Kapitel
00:00 Die Zählung von 2022
01:00 Plautdietsch: eine Sprache auf Wanderschaft
03:30 Kanada 1922: die Züge nach Mexiko
06:00 Land und Wasser in Chihuahua
08:30 Bolivien: von 189 zu Zehntausenden
11:30 Paraguay: der Weg über Deutschland
14:00 Argentinien und der Amazonas
16:30 Was sie mitnehmen
Quellen (Auswahl): GAMEO (Global Anabaptist Mennonite Encyclopedia), Anabaptist World, Volkszählung Bolivien 2024, Le Polain de Waroux et al., „Pious Pioneers" (Journal of Land Use Science), MAAP (Monitoring of the Andean Amazon Project), Mongabay.
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Bilder teilweise mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt.
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