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Der schlimmste U-Bahnhof Berlins?! 😳🔥

JSix

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Der schlimmste U-Bahnhof Berlins?! 😳🔥

13 021 просмотр · 2 дн. назад
JSix
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Pankow gehört heute zu den bekanntesten und bevölkerungsreichsten Teilen im Norden Berlins – doch die Geschichte dieses Ortes reicht viele Jahrhunderte zurück. Der Name Pankow taucht bereits im 13. Jahrhundert auf und geht auf das Flüsschen Panke zurück. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Pankow zunehmend vom ländlich geprägten Ort zu einem beliebten Ausflugsziel und Sommerdomizil. Wohlhabende Berliner, darunter Fabrikanten, Bankiers, Ärzte und Künstler, ließen sich hier nieder; Villen, Grünflächen und später prächtige Gründerzeitbauten prägten das Gebiet. 1920 wurde Pankow schließlich Teil von Groß-Berlin. Auch der Verkehr veränderte den Ort entscheidend. Bereits 1880 erhielt Pankow einen Eisenbahnhaltepunkt, wodurch sich das zuvor noch dünn bebaute Umfeld des Bahnhofs schnell weiterentwickelte. Der heutige U-Bahnhof Pankow ist dagegen vergleichsweise jung: Erst am 16. September 2000 wurde die U2 von Vinetastraße bis Pankow verlängert. Seitdem bildet der Bahnhof gemeinsam mit S-Bahn, Straßenbahn und Bus einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt im Norden der Hauptstadt. Doch wie sieht Pankow heute wirklich aus? Zwischen sanierten Wohnhäusern, Einkaufsstraßen, Restaurants und gut angebundenen Wohnvierteln gibt es auch Bereiche, in denen Graffiti, Verschmutzung und sichtbare Abnutzung das Stadtbild bestimmen. Gerade rund um große Bahnhöfe treffen täglich sehr unterschiedliche Menschen aufeinander. Das kann subjektiv einen raueren Eindruck erzeugen – bedeutet aber nicht automatisch, dass Pankow insgesamt ein besonders gefährlicher Bezirk ist. Die Berliner Polizei veröffentlicht dafür einen Kriminalitätsatlas, in dem Straftaten bis auf die Ebene einzelner Bezirksregionen verglichen werden können. Berlinweit wurden 2025 sogar 6,7 Prozent weniger Straftaten registriert als im Vorjahr. Wirtschaftlich ist der Bezirk Pankow deutlich stärker und vielseitiger, als manche Bilder vermuten lassen. Im Bezirk befinden sich unter anderem IT- und Medienunternehmen, ein Schwerpunkt des Schienenfahrzeugbaus in Wilhelmsruh sowie die Gesundheits- und Biotechnologiebranche in Berlin-Buch. Gleichzeitig wird die Wirtschaftsstruktur stark von kleinen Unternehmen aus Dienstleistungen, Bau und Handel geprägt. Laut Bezirksamt beschäftigen rund 74 Prozent der Unternehmen höchstens fünf Mitarbeiter. In diesem Video schauen wir uns Pankow und besonders den Bereich rund um den U-Bahnhof genauer an: Wie sauber und sicher wirkt der Ort heute? Was ist aus dem früheren Ausflugs- und Wohngebiet geworden? Und passt das tatsächliche Pankow überhaupt zu seinem heutigen Image? Genau das wollte ich mir vor Ort selbst ansehen.