Die Ludmilla — Was aus 709 Maschinen wurde, als Deutschland sich vereinigte
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Die Ludmilla — Das Arbeitstier der Deutschen Reichsbahn
Sie hieß Ludmilla. Kein offizieller Name — nur ein Spitzname, entstanden irgendwann Anfang der 1970er im Bahnbetriebswerk Leipzig. Aber er blieb. Denn die Baureihe 132 blieb.
709 Maschinen. Gebaut in Woroschilowgrad, heute Ukraine. Drei Jahrzehnte im Einsatz — von schweren Kohlezügen aus der Lausitz bis zu D-Zügen Richtung Ostsee. Das Rückgrat des Dieselbetriebs der Deutschen Reichsbahn, auf einem Netz, das 1990 noch zu 70 Prozent ohne Fahrdraht war.
Warum die DDR so lange auf Diesel angewiesen blieb. Wie RGW-Arbeitsteilung und ein Ministerratsbeschluss von 1966 die Eisenbahn für Jahrzehnte formten. Und was aus der Ludmilla wurde, als 1994 zwei Bahnsysteme zusammenwuchsen.
Timestamps:
00:00 Hook — Leipzig Hauptbahnhof
01:45 DDR, Reichsbahn und der Beschluss von 1966
04:00 Geburt der Ludmilla: Woroschilowgrad
06:15 Technik — verständlich erklärt
09:00 Alltag im Einsatz
11:30 Wartung und Realität
13:15 Vergleich: Baureihe 119
14:30 Warum sie so lange blieb — Elektrifizierung
17:30 1990: Neue Realität
20:00 Was bleibt
#Ludmilla #BR132 #Baureihe132 #Deutsche Reichsbahn
• Maschinen, die Deutschland bewegten!