Перейти к содержимому

Diese Gute Landluft - ein musikalisch - satirische Video

KallemachtMusik

0:00 / 0:00

Diese Gute Landluft - ein musikalisch - satirische Video

31 просмотр · 5 мес. назад
KallemachtMusik
6 подписчиков
31 просмотр · 5 мес. назад
Diese gute Landluft beschreibt eines von so vielen Plattitüden und lieb gewonnenen Sprüchen – wahrscheinlich nicht nur von meinen Eltern –, die zumindest mir über die vielen Jahre so überdrüssig geworden sind, dass ich sie einfach nicht mehr hören kann. Einer dieser Sprüche ist: "Riech, mein Kind, und atme tief, diese gute Landluft ein!" Aber seien wir doch mal ehrlich, diese frisch gedüngten Felder, verströmen doch in Wahrheit keine angenehme Duftnote. Ich glaube, ich könnte noch so viele andere - und man möge es mir verzeihen – blöden Sprüche aufzählen, die sicherlich nicht nur meine Eltern mir als Lebensweisheit mitgegeben haben. Manchmal quälen sie mich noch heute. L I E D T E X T: Die gute Landluft vs. den Duft der Nelken Karl-Heinz Körholz Meine Eltern, ich nehm’s an, Meinten, ich komm nur voran, Wenn ich auf die Lehren höre, Ihre Weisungen beschwöre: Ihre kenntnisreichen Worte, Oft von allerdümmster Sorte, Mir versuchten einzubläuen, Die sie ständig wiederkäuen. Und bis heute sich nicht scheuen, Diesen Unfug zu bereuen. Immer wieder, immer wieder, Wie die Strophen schlechter Lieder, Wie ein Mantra vorzubeten, In die Welt hinaustrompeten!!!! Ob gewollt ob unbewusst, Ob gelangweilt, ob aus Frust, Bleib ich wortkarg, lieber still, Weil ich‘s nicht mehr hören will: Dauernd diese gleichen Phrasen: Die mich bringen fast zum rasen!!! Wenn wir, was bislang geschehen, Sonntags mal spazieren gehen, Kaum erreichen wir ein Feld, Jeder Mensch die Luft anhält!!!! Kommt von dort wie der Geruch Jedes Mal der blöde Spruch: „Riech, mein Kind, und atme tief, Diese gute Landluft ein!!“ Doch ich denk mir insgeheim, Das riecht eher wie ein Schwein. Wie die Hinterlassenschaft Einer Kuh, die es geschafft, Die Verdauung zu entsorgen Gestern, heute und auch morgen. Und in Regelmäßigkeit Überkommt mich Übelkeit. Wirklich, - das- ist nicht mein Ding, Dieser Nasen-Eindringling. Zwar gehört‘s zur Landwirtschaft Doch ich find’s nur grauenhaft Keiner ändert die Gerüche, Auch nicht diese öden Sprüche. Doch, bevor ich resigniere, Weil ich es wohl nie kapiere, Verrat ich euch mein Resümee: Ich verabscheu dies Klischee!! Meine Eltern, ich nehm’s an, Meinten, ich komm nur voran, Wenn ich auf die Lehren höre, Ihre Weisungen beschwöre: Ihre kenntnisreichen Worte, Oft von allerdümmster Sorte, Mir versuchten einzubläuen, Die sie ständig wiederkäuen. Und bis heute sich nicht scheuen, Diesen Unfug zu bereuen. Immer wieder, immer wieder, Wie die Strophen schlechter Lieder, Wie ein Mantra vorzubeten, In die Welt hinaustrompeten!!!! Ich sag Euch, was mich erregt, Was in Wahrheit mich bewegt: Ständig mach ich die Erfahrung Diese wahre Offenbarung: Wenn ich auf der Örtlichkeit In der Abgeschiedenheit Wisst ihr, wenn ich in der Stille, In der einsamen Idylle, Sitz zu Haus ich auf der Brille, Gibt’s dort auch den Duft der Gülle. Pfurz ich dann auf der Toilette, Eine hübsche Operette!!!! Meint ihr: Soll ich dann noch schwelgen: Oh wie duftet es nach Nelgen. ©Karl-Heinz Körholz 15.05.2026