Festung Grimsel - Ein Werk der Gotthardverteidigung
Verein Schweizer Armeemuseum
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Festung Grimsel - Ein Werk der Gotthardverteidigung
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Eigenartige Löcher in einer Felswand, eine Standseilbahn, die scheinbar ins Nichts führt: Der Vortrag von Hans Rudolf Schneider, Journalist, Buchautor und Verleger, bringt Licht ins Dunkel. Der Anlass beim Verein Schweizer Armeemuseum (VSAM) dreht sich um das Artilleriewerk auf der Grimsel.
Der Grimselpass war seit jeher eine wichtige Alpenquerung. Kein Wunder also, dass die Armee den Durchgang kontrollieren und im Ernstfall sperren wollte. Die Ausführungen, wie sich die Schweizer Armee auf den Ernstfall vorbereitete, stiessen auf beachtliches Interesse in Thun.
Offizieller Baustart für das Artilleriewerk Grimsel war am Nationalfeiertag 1941. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges waren die sechs 15 cm-Geschütze einsatzfähig, konnten bis nach Italien und in den Raum Andermatt wirken. In der ganzen Zeit bis zur Ausmusterung 1998 wurden immerhin über 6000 Granaten verschossen – zum Glück nur übungshalber.
Sprache: Schweizerdeutsch mit einblendbaren Untertiteln in Hochdeutsch