Deutschlands stärkste E-Lok der 1920er – nur eine überlebte
Lokomotivwerk
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Deutschlands stärkste E-Lok der 1920er – nur eine überlebte
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Sie speiste die Weichenheizung im Hauptbahnhof Halle. Dabei war sie einmal die stärkste Elektrolokomotive der Reichsbahn.
Die E 95 02 wurde für Schlesiens Kohle gebaut: zwei Lokomotivhälften, ein Gewicht von 138,5 Tonnen und eine Aufgabe, die keine einzelne Lok der Zeit erfüllen konnte. Sechs wurden gebaut. Fünf wurden zerlegt. Eine blieb.
In diesem Film: die Elektrifizierung der schlesischen Gebirgsbahn ab 1911, das Bahnkraftwerk Mittelsteine, der Streit um den Antrieb, die Probefahrt mit 2.568 Tonnen im März 1928, der Vergleich mit E 91 und E 93, die Demontage 1945, die Reparation in die Sowjetunion, Dessau, Halle, das Ende 1969/1970 – und der lange Weg der E 95 02 vom Trafo für die Weichenheizung bis nach Lutherstadt Wittenberg.
Die Traditionsgemeinschaft Bw Halle P arbeitet seit 1995 daran, die E 95 02 wieder betriebsfähig zu machen. Informationen und Spendenmöglichkeit: https://bw-halle-p.de
Kapitel
0:00 Einleitung
1:14 Schlesien unter Strom
2:57 Die Aufgabe
4:53 Die Maschine
7:06 Die Probe 1928
9:49 Anerkennung, dann Stillstand
11:14 Krieg und Reparation
12:59 Die letzten Jahre
14:47 Halle
15:54 Die Rettung
18:43 Was bleibt
Belegt, nicht erfunden: Alle Zahlen im Film stammen aus den im Kommentar genannten Quellen. Wo wir etwas nicht belegen konnten (zum Beispiel den Anschaffungspreis), nennen wir keine Zahl.
Quellen: de.wikipedia (DR-Baureihe E 95, DRG-Baureihe E 91, DRG-Baureihe E 93, Elektrischer Bahnbetrieb in Schlesien vor 1945, Weichenheizung), sachsen.museum-digital.de, Wikimedia Commons (Fotos mit Lizenzangaben im angepinnten Kommentar).
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