Warum liegt Stuttgart in einem Kessel? – 2000 Jahre im 3D-Zeitraffer
Stadtwerdung
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Warum liegt Stuttgart in einem Kessel? – 2000 Jahre im 3D-Zeitraffer
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Stuttgarts Innenstadt liegt in einem Kessel, ein paar Kilometer vom Neckar entfernt – obwohl am Fluss schon die Römer ein Kastell gebaut hatten. Warum entstand die Hauptstadt im engen Tal daneben, und wie wuchs sie trotzdem weiter? In diesem Video wächst Stuttgart in 3D, vom Römerkastell in Cannstatt um 90 n. Chr. bis heute: Wasserburg und Altes Schloss, Stiftskirche, Leonhardsvorstadt, Neues Schloss, Königstraße, die erste Eisenbahn Württembergs, Daimler in Cannstatt und Untertürkheim, Bosch in Feuerbach, die Eingemeindungen von 1905 bis 1942, Hauptbahnhof, Weißenhofsiedlung, Fernsehturm und Neckarhafen.
00:00 Warum liegt Stuttgart im Kessel?
00:35 Römerkastell Cannstatt am Neckar
00:55 Stutengarten: woher kommt der Name Stuttgart?
01:28 Stuttgart wird Stadt: um 1220 oder vor 1229?
01:50 Residenz der Grafen von Württemberg und Weinbau
02:35 Leonhardsvorstadt und Reiche Vorstadt
02:59 Neues Schloss 1746–1807
03:19 Königreich Württemberg und Königstraße
03:41 Erste Eisenbahn Württembergs 1845
04:15 Daimler und Bosch: Werkstätten 1883 und 1886
04:43 Daimler in Untertürkheim, Bosch in Feuerbach
05:18 Eingemeindung 1905: Cannstatt, Untertürkheim, Wangen
05:46 Hauptbahnhof und Weißenhofsiedlung
06:26 Zweiter Weltkrieg und Trümmerberg Birkenkopf
07:10 Landeshauptstadt, Fernsehturm und Neckarhafen
07:35 Kessellage heute: Stäffele und Feinstaub
So entsteht dieses Video
Die 3D-Animation ist ein eigenes Rendering (Blender) aus offenen Geodaten: Gelände, Neckar, Gebäude und Straßen von heute. Wann ein Gebiet bebaut wird, folgt historischen Schichten: Altstadt und Vorstädte, das Römerkastell, Cannstatt, die Hafenbecken und das Baujahr der heutigen Gebäude (Zensus 2022); in der zerstörten Innenstadt wird ein Teil der Nachkriegsbauten auf die Zeit davor zurückgerechnet. Mauerverläufe und Vorstädte sind Annäherungen; für das Verschwinden der Stadtmauer haben wir kein sicheres Jahr gefunden, deshalb verschwindet sie in der Animation nach und nach. Die Gebäude sind vereinfachte Modelle der heutigen Grundrisse – keine Rekonstruktion einzelner historischer Häuser. Einwohnerzahlen zeigen wir erst ab der Volkszählung 1961; für die Zeit davor haben wir keine Zahlen gefunden, die wir mit zwei Quellen bestätigen konnten. KI-Sprecherstimme (Text-to-Speech). Recherche und Skript mit KI-Unterstützung, jede Angabe der Erzählung mit mindestens zwei Quellen geprüft oder ausdrücklich zugeordnet. Umgebungsgeräusche per Code erzeugt, keine Musik.
Quellen (Auswahl)
– Stadtarchiv Stuttgart: Stadtlexikon Stuttgart (u. a. Römerkastell, Altes Schloss, Stiftskirche, Neues Schloss, Werk Untertürkheim, Boschwerk Feuerbach)
– Stadt Stuttgart: Stadtgeschichte (stuttgart.de); Statistisches Amt Stuttgart, Monatshefte 1/2004 (Eingemeindungen) und 8/2009 (Einwohner 1834–1900)
– bpb / APuZ 2021: „Stuttgart – ein Gang durch die Stadtgeschichte“
– Landesregierung Baden-Württemberg (Entstehung des Südweststaats; Feinstaub am Neckartor)
– Mercedes-Benz Group (Mercedes-Benz Museum)
Daten und Lizenzen
– Gebäude, Straßen, Gewässer: © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL – openstreetmap.org/copyright
– Gebäude nach Baujahr: © Statistisches Bundesamt (Destatis), Zensus 2022, Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0 (www.govdata.de/dl-de/by-2-0)
– Mauerverläufe, Vorstädte und Kastell: OpenHistoricalMap (CC0), eigene Annäherung
– Jahre der Eingemeindungen: Statistisches Amt der Landeshauptstadt Stuttgart (Monatsheft 1/2004)
– Gelände: Mapzen Terrain Tiles (AWS Open Data), u. a. aus SRTM (NASA) und EU-DEM – Produced using Copernicus data and information funded by the European Union – EU-DEM layers
Unten im Kessel oder oben auf der Höhe: Wo wohnt ihr, und wie viele Stäffele liegen auf eurem Weg?