Hamburg feiert eine Fälschung – 1200 Jahre im 3D-Zeitraffer
Stadtwerdung
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Hamburg feiert eine Fälschung – 1200 Jahre im 3D-Zeitraffer
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Jedes Jahr im Mai feiert Hamburg den Geburtstag seines Hafens – gezählt ab einer Urkunde von 1189, die nach Angaben des Staatsarchivs eine Fälschung aus dem 13. Jahrhundert ist. In diesem Video wächst Hamburg in 3D, von der Hammaburg zwischen Alster und Elbe bis heute: Neustadt am Nikolaifleet, Hanse, die Wallanlagen von 1616, der Michel, der Große Brand von 1842, Sandtorhafen, Freihafen und Speicherstadt, Groß-Hamburg, Sturmflut 1962, HafenCity und Elbphilharmonie.
00:00 Hamburgs Hafengeburtstag und die gefälschte Urkunde
00:35 Hammaburg: Hamburgs Anfang zwischen Alster und Elbe
00:56 Ansgar, Bischofssitz und Wikinger 845
01:33 Hamburger Neustadt um 1189 am Nikolaifleet
01:52 Barbarossa-Freibrief 1189: eine Fälschung
02:35 Hanse: Vertrag mit Lübeck 1241
02:52 Reichsstadt 1510 oder 1618?
03:12 Hamburger Wallanlagen 1616–1625
03:38 Michel: Geschichte von St. Michaelis
04:01 Hamburger Franzosenzeit 1806–1814
04:22 Großer Brand Hamburg 1842
04:56 Sandtorhafen 1866: Hamburgs erstes Hafenbecken
05:23 Zollanschluss 1888, Freihafen und Speicherstadt
06:04 Millionenstadt: Rathaus und Alter Elbtunnel
06:33 Groß-Hamburg-Gesetz 1937: Altona, Wandsbek, Harburg
06:48 Hamburg im Zweiten Weltkrieg 1943
07:16 Sturmflut Hamburg 1962
07:37 Köhlbrandbrücke, HafenCity und Elbphilharmonie
08:06 Planten un Blomen und Domplatz heute
So entsteht dieses Video
Die 3D-Animation ist ein eigenes Rendering (Blender) aus offenen Geodaten: Gelände, Elbe, Alster, Gebäude, Straßen und Hafenbecken von heute. Wann ein Gebiet bebaut wird, folgt historischen Schichten: Hammaburg am Domplatz, mittelalterliche Altstadt, die Wallanlagen von 1616–1625, Speicherstadt ab 1885, Hafenbecken mit ihrem Baujahr und das Baujahr der heutigen Gebäude (Zensus 2022). Mauerverlauf und Burgring sind Annäherungen, die Gebäude sind vereinfachte Modelle der heutigen Grundrisse – keine Rekonstruktion einzelner historischer Häuser. Einwohnerzahlen zeigen wir ab 1871; zwischen zwei Zählungen bleibt die letzte mit ihrem Jahr stehen („Stand …“), von 1925 bis 1969 blenden wir sie aus (Gebietsänderung 1937 und unsichere Zahlen). KI-Sprecherstimme (Text-to-Speech). Recherche und Skript mit KI-Unterstützung, jede Angabe der Erzählung mit mindestens zwei Quellen geprüft oder ausdrücklich zugeordnet. Umgebungsgeräusche per Code erzeugt, keine Musik.
Quellen (Auswahl)
– Staatsarchiv Hamburg: Barbarossafreibrief; Hafengeburtstag (hamburg.de)
– Archäologisches Museum Hamburg: Hammaburg
– bpb, Handwörterbuch politisches System: Freie und Hansestadt Hamburg
– Statistik des Hamburgischen Staates, Heft XXVIII (1919); Statistikamt Nord (Zensus 2022, Bevölkerung 2025)
– Meyers Konversations-Lexikon 1888, „Hamburg“
– Universität Hamburg (1943); hamburg.de (Planten un Blomen, Deichstraße, Rathaus)
Daten und Lizenzen
– Gebäude, Straßen, Gewässer: © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL – openstreetmap.org/copyright
– Gebäude nach Baujahr: © Statistisches Bundesamt (Destatis), Zensus 2022, Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0 (www.govdata.de/dl-de/by-2-0)
– Baujahre der Hafenbecken und Stadtteile: u. a. Wikipedia, CC BY-SA 4.0
– Gelände: Mapzen Terrain Tiles (AWS Open Data), u. a. aus SRTM (NASA) und EU-DEM – Produced using Copernicus data and information funded by the European Union – EU-DEM layers
Habt ihr den Hafengeburtstag schon einmal erlebt? Schreibt es in die Kommentare.