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AMAZONAS Was diesen Urwald für jeden Fremden lebensgefährlich macht 4K

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AMAZONAS Was diesen Urwald für jeden Fremden lebensgefährlich macht 4K

99 просмотров · 5 дней назад
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#Amazonas #Regenwald #Indigene Ein Wald, der größer ist als ganz Europa, in dem zwanzig Prozent des gesamten Süßwassers der Erde fließen – und in dem das Leben im Amazonas seit Jahrtausenden von Menschen bewohnt wird, die kein Außenstehender je getroffen hat. Willkommen im Amazonas: dem Wald, der sich selbst erschaffen hat und der jeden Fremden nicht mit Absicht tötet, sondern weil er nichts von ihm weiß. In dieser Dokumentation zeigen wir das Leben im Amazonas jenseits von Abenteuerromantik und Artenschutzplakaten: von Manaus, der Millionenstadt mitten im Wald, die keine Straße mit dem Rest Brasiliens verbindet, über Belém mit seinem jahrhundertealten Markt Ver-o-Peso, an dem täglich Heilpflanzen gehandelt werden, die kein Lehrbuch kennt, bis zu Santarém, wo das klare Wasser des Rio Tapajós auf das braune Wasser des Amazonas trifft und beide sich kilometerlang nicht vermischen. Wir erklären, warum ein Kratzer im Regenwald kein Kratzer ist, weshalb achtzig bis neunzig Prozent Luftfeuchtigkeit das eigentliche Risiko für jeden Fremden darstellen – und wieso Gelbfieber, Malaria, Dengue und Leishmaniose im Amazonasgebiet keine Ausnahmen, sondern statistische Normalität sind. Wir zeigen, was die rund dreihundert indigenen Völker des brasilianischen Amazonas, anerkannt durch die Verfassung von 1988, über Jahrtausende gelernt haben: welche Pflanze desinfiziert, welche tötet, welche heilt – und warum dieses Wissen in keinem Buch vollständig steht. Wir erklären, warum Funai, die Nationale Indigene Stiftung, Drohnen abschießt und Territorien aus der Luft überwacht, um die letzten unkontaktierten Völker zu schützen, deren Zahl niemand kennt. Wir gehen durch die Geschichte des Verlustes: die Seuchen der spanischen und portugiesischen Expeditionen des sechzehnten Jahrhunderts, die Missionsstationen, den Kautschukboom des neunzehnten Jahrhunderts, der indigene Arbeit ausbeutete, und den Goldabbau der Garimpeiros, die Flüsse wie den Rio Tapajós und den Madeira mit Quecksilber vergiften. Und wir zeigen, was die Zahlen des nationalen Weltraumforschungsinstituts Inpe bedeuten: Hunderttausende Quadratkilometer gerodet seit dem Jahr 2000 – für Weideland, Soja, Holz. Ein Wald, der seinen eigenen Regen erzeugt und den die Welt als Klimasystem braucht, wird kleiner. Eine Länderdoku über den Amazonas in voller Länge. Wenn Ihnen solche Länderdokus gefallen, abonnieren Sie diesen Kanal – jede Folge widmet sich einem einzigen Land und nimmt sich Zeit, es wirklich zu zeigen. Kapitel: 0:00 Ein Wald, der sich selbst erschaffen hat 4:20 Das Klima als täglicher Mechanismus 9:45 Manaus – die Stadt, die keine Straße erreicht 16:10 Das Teatro Amazonas und das Ende des Kautschukbooms 21:30 Belém, Santarém und das Wasser, das sich nicht mischt 27:00 Warum der Wald jeden Fremden tötet – ohne Absicht 34:15 Schlangen, Kaimane und das, was man nicht sieht 41:00 Achtzig Prozent Feuchtigkeit: die unsichtbare Gefahr 48:30 Was die indigenen Völker wissen, das kein Buch kennt 56:10 Dreihundert Völker, dreizehn Prozent Land 1:03:20 Unkontaktierte Völker – Spuren auf Luftbildern 1:10:45 Die Geschichte des Verlustes: Seuchen, Missionen, Kautschuk 1:18:30 Garimpeiros und vergiftete Flüsse 1:25:00 Manaus wächst – seine Peripherie am schnellsten 1:31:15 Der Wald, den die Welt atmet Quellen (Auswahl): – Inpe (Instituto Nacional de Pesquisas Espaciais): Desmatamento na Amazônia Legal, Monitoramento por satélite – Funai (Fundação Nacional dos Povos Indígenas): Dados sobre Terras Indígenas e povos isolados – Brasilianische Verfassung von 1988, Artikel 231–232: Rechte indigener Völker #Amazonas #Doku #LebenImAmazonas #Regenwald #Indigene