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112 Päpste, dann das Ende: Ist die Prophezeiung des Malachias jetzt ERFÜLLT?

Das Erbe der Seher

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112 Päpste, dann das Ende: Ist die Prophezeiung des Malachias jetzt ERFÜLLT?

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Das Erbe der Seher
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Hundertzwölf kurze lateinische Sprüche. Einer für jeden Papst, so heißt es, bis zum allerletzten. Und dann ein einziges Wort: Finis. Ende. Diese Liste trägt den Namen des heiligen Malachias, eines irischen Erzbischofs, der an Allerseelen 1148 in Clairvaux in den Armen des heiligen Bernhard starb. Gedruckt wurde sie zum ersten Mal 1595 in Venedig. Seitdem haben Generationen von Katholiken nachgezählt. Pius VI., der als Gefangener Napoleons in der Fremde starb. Johannes XXIII., der Patriarch von Venedig. Johannes Paul I., der nur 33 Tage regierte. Und Benedikt XVI. aus Marktl am Inn, der deutsche Papst, „Gloria olivae“, der vorletzte Spruch der Liste. Nach ihm steht nur noch ein Name: Petrus Romanus. Der Papst der letzten Verfolgung. Die Stadt auf den sieben Hügeln wird zerstört, und der furchtbare Richter wird sein Volk richten. Viele haben das auf Franziskus bezogen. Seit Mai 2025 heißt der Papst Leo XIV. Für ihn gibt es auf der Liste keinen Spruch mehr. Was bedeutet das? Ist die Liste erfüllt, gefälscht oder einfach zu Ende? Wir lesen euch den letzten Absatz im lateinischen Original vor, zeigen die verblüffenden Treffer und die Spuren, die auf eine Entstehung im sechzehnten Jahrhundert hindeuten. Und wir erzählen vom Blitz, der am Abend des Rücktritts in die Kuppel des Petersdoms schlug. Wo wart ihr, als „Wir sind Papst“ auf der Titelseite stand? Und an welchen Papst denkt ihr am liebsten zurück? Schreibt es uns in die Kommentare. Quellen: A. Wion, „Lignum Vitae“, Venedig 1595; Bernhard von Clairvaux, „Vita Sancti Malachiae“; C.-F. Ménestrier (1694). Das Vorschaubild zeigt ein unverändertes Pressefoto. #Malachias #LetzterPapst #Prophezeiung