Diese 10 DDR-Schauspieler gingen viel zu früh – heute sind sie fast vergessen
Stimmen der Vergangenheit
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Diese 10 DDR-Schauspieler gingen viel zu früh – heute sind sie fast vergessen
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Dreiundzwanzigster Oktober 1982, Ostberlin. Es stirbt ein Mann, der in einem der bekanntesten Märchenfilme der DDR den Tod gespielt hatte — zehn Tage nach seinem achtundvierzigsten Geburtstag. Er ist der erste von zehn.
Dieses Video stellt zehn Schauspielerinnen und Schauspieler der DDR vor, deren Gesichter Millionen kannten: aus dem Fernsehen, aus den DEFA-Filmen, aus den Abenden, an denen sich ganze Familien vor dem Bildschirm versammelten. Dieter Franke, der Komiker, der Menschen zum Lachen brachte, ohne sich über sie lustig zu machen. Günter Schubert, für eine Generation der Matrose Thomas aus der Serie Zur See, am Ende auf eigenen Wunsch auf See bei Hiddensee bestattet. Horst Kube, nie der Star auf dem Plakat, aber das Gesicht, das jeden Film erst echt machte. Alfred Struwe, der elegante Gegenspieler aus dem Unsichtbaren Visier. Norbert Christian, gestorben zwei Wochen nach seinem einundfünfzigsten Geburtstag. Peter Dommisch, der genau an der Schwelle zwischen zwei Zeiten ging. Klaus Piontek, sechsunddreißig Jahre lang an einem einzigen Haus. Barbara Dittus, die erst ihr Engagement und dann ihre Zeit verlor. Raimund Schelcher, gestorben an seinem eigenen Geburtstag, auf den Tag genau. Und Ulrich Mühe, der wenige Monate nach dem Oscar für Das Leben der anderen starb, mit vierundfünfzig.
Zehn Biografien, ein Kapitel deutscher Filmgeschichte — und die Frage, wie schnell ein bekanntes Gesicht aus dem Gedächtnis verschwindet.
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