Was im Staub des Aralsees steckt, erreicht sogar Grönland
Atlas der Anomalien
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Was im Staub des Aralsees steckt, erreicht sogar Grönland
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Atlas der Anomalien
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Was steckt im Staub des Aralsees, der bis nach Grönland und Norwegen nachweisbar ist? Die Antwort beginnt auf einer einst geheimen Sowjet-Insel mitten in Zentralasien.
Ein Meer von 68.000 Quadratkilometern ist innerhalb einer einzigen Generation zu mehr als neunzig Prozent verschwunden. Auf dem neuen Boden liegt die verlassene Stadt Kantubek, einst Sperrzone und Standort eines sowjetischen Forschungslabors. Wir zeigen, warum ausgerechnet diese Insel gewählt wurde, wie die Flussumleitungen ihren natürlichen Schutz Jahr für Jahr abtrugen und was 1988 in elf Gruben vergraben wurde.
Außerdem erfährst du, wie Salz und Wüstenklima den Beton von innen sprengen, welche Gifte der Wind aus dem trockenen Seegrund trägt und was das für die Menschen in Karakalpakstan bedeutet. Am Ende steht eine überraschende Wendung: Auf dem toten Boden wachsen Pflanzen, ziehen Saiga-Antilopen durch das alte Meeresbett und werden Fördertürme gebaut.
#Aralsee #Sowjetunion