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Ich glaube euch nicht mehr, nur warum ©

Ranjan Flury

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Ich glaube euch nicht mehr, nur warum ©

121 просмотр · 5 дней назад
Ranjan Flury
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[Instrumental Intro – 35 Sekunden. Schweres Riff, Cello, Klavier und hohe Leadgitarre spielen das Hauptmotiv.] [Frau – hoch, sehnsüchtig] Warum glaubst du niemandem mehr? Warum fällt dir die Nähe schwer? [Mann – tief] Weil ich verlor, was einmal war. UND IRGENDWANN SAH ICH ZU KLAR. [Strophe 1 – Mann] Ich hatte Liebe. Ich hatte Zeit. Ein ganzes Leben, für zwei bereit. Ich hatte Träume, ein festes Wir. Gab meine Hoffnung, mein Herz dafür. Ich habe getragen, hab fest vertraut. Auf einem Wort mein Leben gebaut. Doch was ich hielt, zerbrach entzwei. UND PLÖTZLICH WAR ICH GANZ ALLEIN. Nicht nur ein Mensch war plötzlich fort. Auch meine Zukunft starb an diesem Ort. [Pre-Chorus – Beide, steigend] Und keiner sah, was in mir brach. Wie ich noch stand, obwohl ich lag. Wie man noch lächelt, obwohl man fällt, WENN NIEMAND DEINE LAST MEHR HÄLT. [Refrain – Beide, gewaltig melodisch] ICH GLAUBE EUCH NICHT MEHR! Nicht weil mein Herz nichts fühlen kann! ICH GLAUBE EUCH NICHT MEHR! Weil ich den Worten nicht mehr trauen kann! Ihr redet Liebe. Ihr redet Treue. Doch wenn es kostet, kommt schnell die Reue. ICH HAB GELERNT, WAS ÜBRIG BLEIBT, WENN EIN VERSPRECHEN NICHT MEHR TRÄGT! [Instrumental – 20 Sekunden. Anfangsmelodie kehrt mit hoher Leadgitarre und Cello zurück.] [Strophe 2 – Mann] Dann kamen Jahre, still und schwer. Die Hände voll, das Herz so leer. Verantwortung, die niemand sah. Und jeden Morgen war sie da. Ich musste weiter, musste steh'n. Auch wenn die Beine kaum noch geh'n. Kein Mensch, der meine Sorgen trug. Kein Arm, der sagte: Es ist genug. Ich lernte Stille. Lernte Schmerz. Und hörte tiefer in mein Herz. Was ich einst glaubte, prüfte ich. UND MANCHES ÜBERLEBTE DIE WAHRHEIT NICHT. [Frau] Hat dich der Schmerz denn hart gemacht? [Mann] NEIN. ER HAT MICH WACH GEMACHT. [Pre-Chorus – Beide] Ich sah die Worte. Sah die Tat. Sah, was ein Mensch zu geben hat. Was er verspricht, wenn alles leicht, UND WAS ER TUT, WENN SEIN VORTEIL WEICHT. [Refrain – Beide] ICH GLAUBE EUCH NICHT MEHR! Nicht weil ich Liebe nicht mehr will! ICH GLAUBE EUCH NICHT MEHR! Weil hinter Worten oft nichts blieb! Ihr wollt Verbindung. Wollt gemeint sein. Doch wollt zugleich noch frei zum Spielen sein. ICH KANN NICHT MEHR SO TUN, ALS WÄR DAS ALLES LIEBE, WAS IHR LIEBE NENNT! [Instrumental – 25 Sekunden. Anfangsmotiv kehrt dunkler zurück. Gitarren und Streicher steigern sich.] [Strophe 3 – Mann] Und wenn ich sage: Ich spiel nicht mit, dann denkt ihr nur an Flirt und Schritt. Doch dieses Spiel liegt viel zu tief. Es ist der Mensch, der vor sich selber flieht. Man sagt, man liebt. Doch bleibt nur gern, solang die Folgen von einem fern. Man will die Wahrheit, doch nur bequem. Man will ein Herz, das sich lässt dreh'n. Man sucht Bestätigung statt zu versteh'n. Will sich im Blick der andern seh'n. Man nennt es normal, weil jeder es tut. DOCH NORMAL IST NICHT IMMER GUT. Es ist das Nehmen, ohne zu geben. Das grosse Reden, ohne es zu leben. DAS WOLLEN, OHNE SELBST ZU SEIN. UND DANN NOCH GLAicht weil ich Menschen hasse. Nicht weil ich niemandem mehr vertraue. Sondern weil ich nicht mehr gegen das leben kann, was ich erkannt habe. [Frau] Und was hast du erkannt? [Mann] DASS EIN MENSCH NICHT DAS IST, WAS ER ÜBER SICH ERZÄHLT. SONDERN DAS, WAS ER LEBT, WENN ES ETWAS KOSTET. [Frau – hoch, sehnsüchtig] Und wenn ich wirklich echt bin? Wenn meine Worte auch morgen noch besteh'n? [Mann – tief, warm] Dann muss ich dir nicht blind glauben. Dann werde ich es selber seh'n. [Finale – Beide, kraftvoll und melodisch] ICH HAB VERLOREN, DOCH NICHT MEIN HERZ! ICH HAB GELERNT DURCH JEDEN SCHMERZ! Ich will nicht mehr an Worte glauben, die mir am Ende alles rauben. DOCH WENN EIN HERZ DIE WAHRHEIT LEBT, AUCH WENN DER WIND SICH GEGEN UNS DREHT, DANN MUSS ICH NICHT MEHR SUCHEN, NICHT MEHR FLIEH'N. DANN WERDE ICH DIE LIEBE WIEDER SEH'N. [Instrumentales Ende – Das Anfangsmotiv erklingt ein letztes Mal vollständig. Die hohe Leadgitarre steigt sehnsüchtig auf, hält einen warmen Ton und fällt langsam in die Tiefe. Cello und Klavier tragen die letzten Töne. Ein schwerer Gitarrenakkord verklingt.]