Rückwärtsgewandte Prophezeiungen: Migration in der Wissenschaftsgeschichte
Berliner Antike-Kolleg
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Dr. Felix Wiedemann von der Freien Universität Berlin untersucht in diesem Beitrag die Beschäftigung mit Migration in der Forschung: „Rückwärtsgewandte Prophezeiungen. Wie Historiker des 19. und frühen 20. Jahrhunderts Migrationsgeschichte erzählen“. Dabei werden auch mehrere Aspekte wieder aufgegriffen, die bei den anderen Beiträgen der Reihe „Migration. Wanderungsbewegungen vom Altertum bis in die Gegenwart“ eine Rolle spielten.
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Migration. Wanderungsbewegungen vom Altertum bis in die Gegenwart“ des Exzellenzclusters Topoi im Sommersemester 2016 an der Freien Universität Berlin.
Die Vorlesungsreihe stellt das kontrovers diskutierte Thema in einen breiten historischen Kontext von der Urgeschichte bis zur Spätantike und vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Begriffe und Konzepte werden hinterfragt: Wer genau „migriert“, aus welchen Gründen und mit welchen Konsequenzen? In welchen Zeiträumen ereignen sich historische Migrationsbewegungen – und gibt es tatsächlich so etwas wie „Völkerwanderungen“, bzw. hat es sie jemals gegeben? Die Perspektiven von Historikerinnen und Historikern, Archäologinnen und Archäologen werden ergänzt durch Beiträge aus Soziologie, Theologie, Genetik, Literaturwissenschaft und Museologie.
Mehr Informationen unter: https://www.topoi.org/event/33599/ https://migration.hypotheses.org/782