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12 ORTE DER DDR, AN DENEN DIE ZEIT 1989 STEHEN BLIEB

Wo die Züge schwiegen

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12 ORTE DER DDR, AN DENEN DIE ZEIT 1989 STEHEN BLIEB

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Wo die Züge schwiegen
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Ein Riesenrad, das sich fast 20 Jahre lang nur im Wind drehte. Ein Bunker für die DDR-Führung, versiegelt im Wald. 12 Orte zwischen Ostsee und Erzgebirge, an denen die Zeit 1989 stehen blieb, und jedes Mal die Frage: Warum hat sie niemand abgerissen? Wir fahren von der Elbe bei Vockerode, wo bis 1994 ein Kraftwerk Strom lieferte, zum sowjetischen Flugplatz bei Jüterbog mit seinen Wandbildern. Weiter geht es nach Wünsdorf, einer abgeriegelten Stadt mit eigenem Kino, und nach Bischofferode. Dort traten Kalikumpel 1993 in den Hungerstreik, das ganze Land schaute zu, und das Werk schloss trotzdem. In Beelitz-Heilstätten lag 1916 ein verwundeter Gefreiter namens Adolf Hitler. Von 1990 bis 1991 fand hier Erich Honecker seine letzte Zuflucht in Deutschland. Im Wald bei Kummersdorf stehen die Prüfstände, an denen der junge Wernher von Braun arbeitete. In Rheinsberg dauert der Abriss des ersten Kernkraftwerks der DDR fast doppelt so lange, wie es überhaupt in Betrieb war. Wir erzählen, wie der Spreepark im Plänterwald unterging und warum sein letzter Betreiber vor Gericht landete. Wir zeigen Prora auf Rügen, rund 4,5 km lang, und das Objekt 5000 bei Prenden. Zum Schluss geht es nach Mödlareuth, das „Little Berlin“ genannt wurde, und an einen Grenzübergang, an dem bis heute nichts verrückt werden darf. Warum, erfahrt ihr am Ende. 00:00 Ein Riesenrad, das niemand einschaltet 01:35 Kraftwerk Vockerode und Flugplatz Jüterbog 03:00 Bischofferode 1993: Hungerstreik für ein Kaliwerk 04:05 Wünsdorf und Beelitz-Heilstätten 05:45 Kummersdorf und das Kernkraftwerk Rheinsberg 07:20 Spreepark: das Riesenrad vom Anfang 09:05 Prora und das Objekt 5000 10:10 Mödlareuth und der zwölfte Ort #DDR #Ostdeutschland #LostPlaces