15 DDR-FERIENHEIME, DIE NACH DER WENDE EINFACH LEER STANDEN
Wo die Züge schwiegen
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15 DDR-FERIENHEIME, DIE NACH DER WENDE EINFACH LEER STANDEN
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Wo die Züge schwiegen
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1963 kam in der DDR auf 5 Gewerkschaftsmitglieder nur 1 Ferienplatz – und nach der Wende standen die begehrten FDGB-Heime plötzlich leer. 15 Orte von Platz 15 bis Platz 1, vom Harz bis an die Ostsee.
Ein ganzer Ferienpark, der für 50.000 € Startpreis unter den Hammer kam. Ein Hotel, das ein ehemaliger Scharfrichter bauen ließ und das später „Roter Stern“ hieß. Ein Heim, das 1928 für den „Stahlhelm“ entstand und dessen Neubau 16 Millionen Mark kostete.
Wir besuchen Wernigerode, Almsfeld bei Thale, Bad Blankenburg, Templin, den Kapellenberg im Vogtland, Zeitz, Oberhof, Heringsdorf, Bärenfels, Schierke, Arendsee und Schmiedefeld am Rennsteig. Manche Häuser stehen noch als Ruine, andere sind längst abgerissen, und eines ist heute ein Grandhotel.
Rund 100 Mark kostete ein Urlaub im Schnitt, 1989 legte der Staat rund 550 Millionen Mark dazu. Warum es 1959 ausgerechnet ein Ferienheim aus dem Harz auf eine Briefmarke für 10 Pfennig schaffte, erfahren Sie ganz am Ende.
00:00 Die Briefmarke für 10 Pfennig
01:40 Platz 15 und 14: Wernigerode und Almsfeld
03:07 Platz 13 und 12: Bad Blankenburg und Templin
04:24 Platz 11 und 10: Kapellenberg und Zeitz
05:43 Platz 9 und 8: die Riesen von Oberhof
06:50 Platz 7 und 6: Heringsdorf und Bärenfels
08:28 Platz 5 und 4: Schierke und Arendsee
09:37 Platz 3 und 2: Schmiedefeld und Barenberg
10:35 Platz 1: das Heim von der Briefmarke
#DDR #LostPlaces #FDGB