Deutschland machte sie zur Kaiserin und dann zur Verräterin: Das Drama von Romy Schneider
hanna kahori barreto espinoza
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Deutschland machte sie zur Kaiserin und dann zur Verräterin: Das Drama von Romy Schneider
72 просмотра · 11 дн. назад
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Romy Schneider war Sissi, die Kaiserin der Herzen, und für Millionen Deutsche und Österreicher ein Traum. Mit der Sissi-Trilogie von Ernst Marischka an der Seite von Karlheinz Böhm wurde sie in den 1950er Jahren zum größten Kinostar des deutschsprachigen Raums. Doch Romy Schneider wollte mehr sein als die süße Kaiserin. Sie verließ Deutschland, folgte Alain Delon nach Paris und wurde in Frankreich zu einer der größten Schauspielerinnen Europas. Deutschland verzieh ihr das nie ganz, und doch konnte es sie nie loslassen.
In diesem Video erzählen wir, warum Romy Schneider Deutschland hinter sich lassen wollte: die strenge Kontrolle durch ihre Mutter Magda Schneider und ihren Stiefvater, das Sissi-Image, das „an ihr klebte wie Grießbrei“, und die deutsche Presse, die sie nach ihrem Weggang jahrelang angriff. In Frankreich drehte sie Meisterwerke wie „Der Swimmingpool“, „Die Dinge des Lebens“ von Claude Sautet und „Nachtblende“, für das sie den César gewann. Doch privat folgte ein Schicksalsschlag auf den nächsten: die gescheiterte Ehe mit Harry Meyen, die Trennung von Daniel Biasini und 1981 der tragische Unfalltod ihres Sohnes David mit nur 14 Jahren.
Romy Schneider starb am 29. Mai 1982 in Paris im Alter von 43 Jahren, kurz nach ihrem letzten Film „Die Spaziergängerin von Sans-Souci“. Warum hasste sie das Sissi-Bild so sehr, warum fühlte sie sich in Deutschland nie verstanden, und warum ist sie bis heute ein Mythos? Die Antworten findest du in diesem Video über das Leben, die Liebe und das tragische Ende von Romy Schneider.
Quellen: das Buch „Ich, Romy. Tagebuch eines Lebens“ mit ihren Tagebuchaufzeichnungen und Briefen, die Biografie „Romy Schneider. Mythos und Leben“ von Alice Schwarzer, das Buch ihrer Tochter Sarah Biasini „Die Schönheit des Himmels“, Berichte von Der Spiegel, Stern, Bild und Bunte sowie französischer Medien wie Le Monde und Paris Match aus dem Mai 1982, Meldungen der Deutschen Presse-Agentur (dpa), Dokumentationen von ARD und ZDF sowie Interviews mit Romy Schneider aus verschiedenen Jahren, darunter ihr legendärer Auftritt in der Talkshow „Je später der Abend“ von 1974.