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Schacht 371: Warum die DDR 1.800 Meter tief nach Uran grub

Vergessene Giganten

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Schacht 371: Warum die DDR 1.800 Meter tief nach Uran grub

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Vergessene Giganten
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Im Poppenwald bei Hartenstein im Erzgebirge steht ein Fördergerüst über dem tiefsten Bergwerk Deutschlands. Von hier ging es hinab bis auf die Sohle minus 1.800 Meter, in Gestein mit bis zu 65 Grad. Und am Ende blieben aus einer Tonne Fels nur rund 300 Gramm Uran übrig. Dieser Film erzählt, wie aus dem stärksten Radiumbad der Welt in Oberschlema ein Uranrevier wurde, dem Stalin höchste Priorität gab. Wie zwei Koepe-Förderanlagen mit sechseinhalb Meter großen Treibscheiben 410 Tonnen pro Stunde aus der Tiefe holten. Wie Kühlanlagen die Luft unter Tage erst erträglich machten und Pumpen Tag für Tag mehr als 20.000 Kubikmeter Wasser nach oben drückten. Und was die Bergleute dafür bezahlten: Radon, Staub und mehr als 5.000 anerkannte Fälle von Lungenkrebs. Das ist die Geschichte von Schacht 371, dem „Jugendschacht Erster Mai“. Gegraben von Bergleuten aus der DDR, betrieben von einer Firma, die zur Hälfte Moskau gehörte, und das Uran ging fast vollständig in die Sowjetunion. Hast du selbst bei der Wismut gearbeitet, oder jemand aus deiner Familie? Schreib in die Kommentare, auf welchem Schacht. #Wismut #Schacht371 #Uranbergbau #Erzgebirge #DDR #Bergbau #Hartenstein #Industriegeschichte #KalterKrieg #VergesseneGiganten