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Warum Belohnungssysteme bei autistischen Kindern nicht immer funktionieren

autismus-ratgeber

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Warum Belohnungssysteme bei autistischen Kindern nicht immer funktionieren

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„Wenn du das machst, bekommst du danach eine Belohnung.“ Klingt logisch – funktioniert aber nicht bei jedem autistischen Kind gleich gut. In dieser Folge geht es darum, warum Belohnungssysteme manchmal helfen und manchmal am eigentlichen Problem vorbeigehen. Denn nicht jedes Nicht-Tun ist ein Motivationsproblem. Hinter einer verweigerten oder nicht ausgeführten Aufgabe können auch Überforderung, Reizbelastung, Angst, Unklarheit, Erschöpfung, Schwierigkeiten beim Aufgabenstart oder fehlende Handlungsschritte stecken. Wir sprechen darüber, warum größere Belohnungen nicht automatisch bessere Lösungen sind, weshalb Lob zusätzlichen Druck machen kann und warum manche Systeme aus einer schwierigen Aufgabe noch ein zweites Problem machen: die Angst, die Belohnung zu verlieren. Außerdem geht es um konkrete Alternativen: Aufgaben kleiner machen, Wahlmöglichkeiten geben, sensorische Barrieren reduzieren, natürliche Konsequenzen nutzen und vor allem herausfinden, was die Aufgabe für dieses Kind gerade so schwer macht. Denn bevor wir fragen, womit wir ein Kind belohnen können, sollten wir zuerst fragen: Was steht ihm eigentlich im Weg?