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Wut, Scham, Verliebtheit: Wenn Therapie schwierig wird

Dr. Elmar Battenberg

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Wut, Scham, Verliebtheit: Wenn Therapie schwierig wird

313 просмотров · 7 дн. назад
Dr. Elmar Battenberg
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Franziskas Instagram-Kanal:   / psychologie_knapp   Psychotherapie soll helfen. Aber was passiert, wenn sie sich zwischendurch genau gegenteilig anfühlt? In dieser Folge spreche ich mit der angehenden Psychotherapeutin Franziska Knapp über Stress, Konflikte und mögliche Nebenwirkungen in der Psychotherapie. Wir sprechen darüber, warum sich Symptome zeitweise verschlechtern können, weshalb alte Beziehungsmuster auch im Kontakt mit Therapeutinnen und Therapeuten wieder auftauchen und warum Scham, Wut oder sogar der Wunsch, die Therapie abzubrechen, nicht automatisch bedeuten, dass etwas schiefläuft. Ich erzähle außerdem aus meiner eigenen Ausbildungstherapie: von Sitzungen, nach denen ich völlig aufgewühlt war, von Konfrontationen, die mich getroffen haben, und von Momenten, in denen ich meine Therapeutin am liebsten „an die Wand geklatscht“ hätte. Außerdem geht es um Grenzen, korrigierende Beziehungserfahrungen, die therapeutische Allianz und um ein Thema, über das selten offen gesprochen wird: Was passiert, wenn sich Patienten in ihre Therapeuten verlieben ? Eine Folge über die Seiten von Psychotherapie, über die man meistens erst spricht, wenn man selbst mittendrin steckt. Takeaways 1. Psychotherapie kann vorübergehend dazu führen, dass sich Symptome oder Gefühle zunächst verstärken. 2. Stress mit Therapeut:innen kann alte Beziehungsmuster sichtbar machen, statt automatisch ein Zeichen schlechter Therapie zu sein. 3. Wut auf die eigene Therapeutin oder den eigenen Therapeuten darf in der Therapie angesprochen werden. 4. Der Impuls, eine Therapie abzubrechen, kann auch ein Schutzmechanismus sein, wenn es emotional zu nah wird. 5. Eine gute therapeutische Beziehung hält Grenzen, Enttäuschung und Konflikte aus, ohne sofort abzubrechen. 6. Therapeut:innen tragen Mitverantwortung dafür, Patient:innen nach belastenden Sitzungen nicht völlig verloren zurückzulassen. 7. Korrigierende Beziehungserfahrungen entstehen oft genau dort, wo ein erwarteter Beziehungsabbruch ausbleibt. 8. Gefühle von Verliebtheit oder starker Anziehung gegenüber Therapeut:innen sind verständlich und sollten professionell eingeordnet werden. Psychotherapie · Nebenwirkungen · Therapieabbruch · Beziehungsmuster · Wut · Scham · Grenzen · Verliebtheit