Neumarkt (Südtirol/BZ - I) Geläute der Pfarrkirche zum Hl. Nikolaus
Oberlandglocke
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Neumarkt (Südtirol/BZ - I) Geläute der Pfarrkirche zum Hl. Nikolaus
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Oberlandglocke
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Es läuten die 6 Glocken der Pfarrkirche zum Hl. Nikolaus aus Neumarkt in Südtirol.
Stimmung:
d' fis' a' h' d'' g''(-)
Gießer:
Gl. 1 Elias Sermosius (1631)
Gl. 2-4 Daciano Colbachini, Padua (1922)
Gl. 5 Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck (1966) Neuguss der Colbachini-Glocke aus dem Jahr 1922
Gl. 6 Daciano Colbachini, Padua (1922) Sterbeglocke
Die Marktgemeinde Neumarkt liegt im Südtiroler Unterland (so wird das Etschtal zwischen Bozen und der Salurner Klause bezeichnet) auf einer Seehöhe von 214 m s.l.m. (Zentrum) ca. 25 km südlich von Bozen.
Die Pfarrkirche zum Hl. Nikolaus steht ein wenig außerhalb des Ortskerns im Süden von Neumarkt.
Möglicherweise steht das Gotteshaus auf den Grundmauern der romanischen, 1203 erwähnten Kirche St. Gallus.
Später zum Nebenpatron verdrängt, etablierte sich der Heilige Nikolaus von Myra als Hauptpatron.
Im 12. Jahrhundert verleibte man die ältere Pfarre Neumarkt dem Benediktinerkloster San Lorenzo in Trient ein. 1183 bestätigte eine päpstliche Urkunde die Besitztümer des Klosters, darunter auch die in "Egna".
Die romanische Vorgängerkirche wurde bei dem verehrenden Ortsbrand 16. Oktober 1341 mit Ausnahme des Turms zerstört. Im 13. bis 14. Jahrhundert übertrug man den Sitz der Pfarre nach St. Peter in Auer, von wo aus Neumarkt seitdem seelsorgerisch mitbetreut wurde.
Das heutige gotische Presbyterium errichtete 1412 der Steinmetzmeister Konrad aus Neumarkt. 1455 stiftete die Bürgerschaft zwei Messen in St. Nikolaus sowie eine tägliche Frühmesse. 1500 kam das spätgotische Langhaus mit einem Sternrippengewölbe hinzu, sowie 1645 die Seitenschiffe.
1631 garantierte ein Abkommen die eigenständige Seelsorge von Neumarkt, die pfarrlichen Rechte blieben jedoch in Auer.
Für den Unterhalt des zweiten Priesters musste die Gemeinde selbst aufkommen.
1841 erhob man die Kuratie Neumarkt wieder zur eigenständigen Pfarrei.
Das Dekanat Neumarkt besteht seit 1893.
Inneres
Der barocke Hochaltar wurde von Hannibal Bittner aus Kärnten bezogen.
Das Hochaltarblatt, welches den Hauptpatron Nikolaus von Myra, den Nebenpatron Gallus, sowie darüber auf Wolken thronend Muttergottes mit Kind darstellt, schuf 1750 der italienische Maler Marco Antonio Vincenzi auf Bezahlung des damaligen Kirchenprobstes.
1986 legte man am Gewölbe des rechten Seitenschiffes hochgotische Fresken der Evangelisten frei.
1938 bemalte der Künstler Konrad Fasal aus Brixen die Wandflächen mit dem Kreuzweg Christi.
Die Orgel fertigte 1893 der Orgelbauer Franz Reinisch aus Steinach.
Quelle: (https://de.wikipedia.org/wiki/St._Nik...)
Danken möchte ich der Pfarrei Neumarkt sowie meinem Begleiter!