Drei Tage Finsternis und was danach kommt: Irlmaiers lichte Prophezeiung
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Drei Tage Finsternis und was danach kommt: Irlmaiers lichte Prophezeiung
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Alois Irlmaier, der Hellseher aus Freilassing, ist vor allem für seine düsteren Prophezeiungen bekannt: drei Keile, Krieg in Europa, drei Tage Finsternis. Kaum jemand erzählt, was der einfache Brunnenbauer aus Oberbayern danach gesehen hat, nämlich eine lange, friedliche Zeit, in der die Menschen arm sind, aber froh und glücklich.
In diesem Video gehen wir Irlmaiers Schauungen für Europa Schritt für Schritt durch, in der Reihenfolge, in der er sie geschildert hat. Am Anfang steht das kleine Kästchen, mit dem man telefoniert und spielt, beschrieben in den Fünfzigerjahren, lange vor dem Smartphone. Dann folgen der Wohlstand nach dem Krieg, der Abfall vom Glauben, das Einheitsgeld und die Inflation, ein kurzer Krieg nach einem Attentat und die drei Tage Finsternis. Am Ende kommt die neue Zeit mit Zitronen in Bayern und Schiffen auf der Donau. Dazu gibt es Irlmaiers bewegtes Leben: Verschüttung im Ersten Weltkrieg, der Brand seines Hofes, die Warnung vor den Bomben auf Rosenheim und der Gauklerprozess in Laufen, der mit einem Freispruch endete. Vergleiche mit dem Mühlhiasl, der Sibylle von Prag, Anna Maria Taigi und dem Lied der Linde zeigen, wie ähnlich viele Seher die Zukunft sahen.
Irlmaier hat nie eine Jahreszahl genannt. Seine Schauungen sind eine Deutung und keine Gewissheit, und die Botschaft dahinter ist Hoffnung: Jede Dunkelheit ist begrenzt.
Grundlage ist ein Vortrag beim Regentreff, veröffentlicht auf dem Kanal Nuoflix. Weitere Quellen sind Conrad Adlmaier mit „Blick in die Zukunft“, Stephan Berndt mit seinen Büchern und Zeitzeugenbefragungen zu Alois Irlmaier und Wolfgang Johannes Bekh mit seinen Werken über bayerische Hellseher. Hinzu kommen Viktor Frankl mit „…trotzdem Ja zum Leben sagen“, Georgius Agricola mit „De re metallica“ sowie die Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zur Notfallvorsorge.