Eberhard Cohrs: Die SS-Akte, die erst nach seinem Tod auftauchte
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Eberhard Cohrs: Wie der beliebte DDR-Komiker ein dunkles Geheimnis hütete und am Ende seines Lebens zur Waffe griff.
Eberhard Cohrs (1921–1999) war einer der populärsten Komiker und Schauspieler der DDR. Als „der Kleene mit der großen Gusche“ begeisterte er mit sächsischem Humor Generationen im Radio, im Fernsehen bei „Da lacht der Bär“ und auf der Bühne des Friedrichstadt-Palastes mit seiner legendären Show „Hallo Eberhard!“. Seine Sketche wurden zu geflügelten Worten im ganzen Land.
Im Februar 1977 nutzte der Publikumsliebling einen Auftritt in West-Berlin für seine spektakuläre Flucht in die Bundesrepublik. Doch der Neuanfang im Westen, unterstützt von Rudi Carrell in „Am laufenden Band“ sowie Dieter Hallervorden, gestaltete sich holprig: Das westdeutsche Publikum verstand seinen sächsischen Dialekt oft nicht. Nach dem Fall der Berliner Mauer kehrte Cohrs begeistert zu seinen ostdeutschen Fans zurück.
Doch hinter der humorvollen Fassade lauerte ein düsteres Kapitel: die verheimlichte Vergangenheit als Wachmann im KZ Sachsenhausen, über die das Ministerium für Staatssicherheit längst eine Akte angelegt hatte. Als ihn im Alter schwere Schicksalsschläge und tödliche Krankheiten trafen, eskalierte das Drama im Juli 1999 an einem stillen See völlig.
Kapitel:
0:00:00 Einleitung
0:03:10 Flucht und Schweigen
0:08:13 Die braune Mappe
0:12:40 Aufstieg zum Volksstar
0:18:00 Tragödie und Schüsse
0:26:43 Die späte Wahrheit
Welche Sketche oder Sprüche von Eberhard Cohrs sind Ihnen bis heute in Erinnerung geblieben?
#EberhardCohrs #Komiker #DDRGeschichte