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"Wie Vehicle to Grid skalieren kann" - Christoph Fuchs, Octopus Energy

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"Wie Vehicle to Grid skalieren kann" - Christoph Fuchs, Octopus Energy

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Bei electrive LIVE hat Christoph Fuchs, Global Director of EV Ecosystem bei Octopus Energy, aufgezeigt, wie Vehicle to Grid (V2G) massiv skaliert werden kann. Wenn Elektroautos künftig ungesteuert zu den Stoßzeiten am Abend geladen werden, drohe eine Überlastung der Netze, warnte Fuchs zum Auftakt. Daher muss der Ausbau intelligenter Steuerungssysteme zwingend beschleunigt werden. Das eigentliche Potenzial zur Entlastung der Netze parkt nach Ansicht Christoph Fuchs bereits vor vielen Haustüren: Da die durchschnittliche Fahrstrecke mit einem Pkw in Deutschland bei lediglich 15,5 Kilometern am Tag liegt und Fahrzeuge den Großteil des Tages ungenutzt herumstehen, besitzen moderne E-Autos enorme Speicherkapazitäten. Wer sich die technischen Dimensionen vor Augen führt, stellt schnell fest, dass man "sein Haus, seine Wohnung mit einem durchschnittlichen E-Auto über den Daumen eine Woche lang mit Strom versorgen" kann, so Fuchs. Vehicle to Home (V2H) bzw. Vehicle to Grid (V2G) ist dafür das Zauberwort, also eine bidirektionale Ladetechnologie, bei der Elektroautos nicht nur Strom aus dem Netz aufnehmen, sondern bei Bedarf auch überschüssige Energie aus ihrer Antriebsbatterie intelligent in das Hausnetz (V2H) bzw. auch netzdienlich in das öffentliche Stromnetz (V2G) zurückspeisen können. Dennoch stehe die Technologie am Anfang, da aktuell vor allem eine kleine Nische von Kundinnen und Kunden mit eigener Hofeinfahrt erreicht wird. Um den Massenmarkt zu erschließen, brauche Vehicle to Grid daher "seinen eigenen iPhone-Moment", bei dem die technischen Einzelbausteine flächendeckend und nahtlos für den Verbraucher zusammengeführt werden. Neben der reinen Technik steht für Octopus Energy vor allem der Mensch im Mittelpunkt, da die Energiewende "Menschen, die mitmachen" zwingend voraussetzt. Um das nötige Vertrauen in einem von Skepsis gegenüber Energieversorgern geprägten Markt aufzubauen, setzt das Unternehmen auf radikale Kundennähe ohne automatisierte Chatbots und auf transparente, leicht verständliche Angebote. Als erfolgreiches Vorbild nannte Fuchs ein Komplettpaket in Großbritannien, bei dem Leasing, Wallbox, Smart Meter, Wartung und Energie in einer einzigen monatlichen Rate von 299 Pfund gebündelt sind. Auch in Deutschland arbeitet der Energieversorger über Partnerschaften mit Herstellern wie Ford und Audi an ähnlichen Modellen, bei denen ein Bonus von 18 Cent pro Kilowattstunde netzdienliches Laden belohnt und bei entsprechender Ansteckzeit sogar Null-Euro-Ladekosten ermöglicht. Im Hinblick auf die aktuelle Vermarktung räumte Fuchs ein, dass man sich trotz starker Nachfrage nach wie vor in einer Übergangsphase befindet. "Natürlich, das muss man ganz transparent sagen, sind wir heute immer noch in der Situation, dass wir hier mit Early Adopters reden und eben noch keine Majority ansprechen", erklärte er mit Blick auf notwendige Anfangsinvestitionen in die Hardware. Um diesen Zustand zu überwinden und echte Skaleneffekte zu erzielen, setzt Octopus Energy auf das sogenannte Mobility Energy Flywheel. Dieser wirtschaftliche Kreislauf verbindet exzellente Kundenerfahrungen, eine wachsende Zahl beteiligter E-Autofahrer und größere virtuelle Kraftwerke, die wiederum bessere Standards und günstigere Preise ermöglichen. Zum Abschluss appellierte Fuchs an die gesamte Branche: "Lassen Sie uns alle zusammenarbeiten, schneller bessere, billigere Lösungen auf den Markt zu bringen, die unsere Kunden lieben." +++ Folgt uns auch auf +++ LinkedIn:   / electrive   Facebook:   / electrive.net   Instagram:   / electrive   Bluesky: https://bsky.app/profile/electrive.net Webseite: https://www.electrive.net/ +++ Angebote von electrive +++ Newsletter: https://www.electrive.net/newsletter/ Aktuelle Termine: https://www.electrive.net/terminkalen... Jobmarkt: https://www.electrive.net/jobs/ Studienführer: https://www.electrive.net/studien/