Warum die DDR ohne sowjetische Motoren stillgestanden hätte
Motorlegenden der Welt
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Warum die DDR ohne sowjetische Motoren stillgestanden hätte
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Die DDR baute Automotoren in Zwickau und Eisenach, Lastwagendiesel in
Ludwigsfelde, Schiffsmotoren in Magdeburg und Elektrolokomotiven in
Hennigsdorf. Sie exportierte in über hundert Länder und gehörte zu den
zehn größten Industrienationen der Welt.
Und trotzdem wäre das Land ohne Lieferungen aus der Sowjetunion binnen
weniger Monate stehengeblieben.
Der Grund war keine technische Schwäche. Im Rat für Gegenseitige
Wirtschaftshilfe wurde die Produktion zwischen den Ostblockstaaten
aufgeteilt, und die DDR bekam Elektrolokomotiven und Werkzeugmaschinen
zugewiesen. Schwere Diesellokomotiven und Verkehrsflugzeuge gingen an
die Sowjetunion. Was als Effizienz gedacht war, wurde zur Einbahnstraße.
Dieses Video zeigt, wie aus der Arbeitsteilung eine Abhängigkeit wurde:
von den Taigatrommeln und Ludmillas der Deutschen Reichsbahn über das
Ende des Flugzeugbaus 1961 bis zur Pipeline Freundschaft, ohne die kein
Motor im Land Kraftstoff gehabt hätte.
#DDR #Reichsbahn #Industriegeschichte