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Folge 14: 3 Learnings

Sisterhood-of-Sales

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Folge 14: 3 Learnings

9 просмотров · 2 нед. назад
Sisterhood-of-Sales
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In der Podcastfolge „Ohmazing Inside Out“ teile ich meine drei wichtigsten Learnings aus meinem bisherigen Leben. Dabei geht es vor allem darum, wie ich gelernt habe, mehr auf mich selbst zu vertrauen, meine eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und meinen persönlichen Wert nicht von Leistung abhängig zu machen. Mein erstes Learning ist, dass ich nicht wissen muss, wo mein gesamter Lebensweg hinführt. Früher habe ich sehr viel geplant und wollte immer genau wissen, was als Nächstes passiert. Mein Kalender war teilweise Monate im Voraus gefüllt, weil mir Struktur und Planung Sicherheit gegeben haben. Heute gehe ich viel freier mit meiner Zukunft um. Ich habe gelernt, dass es reicht, den nächsten Schritt zu kennen und mich anschließend überraschen zu lassen, was daraus entsteht. Viele Erfahrungen und Entwicklungen in meinem Leben konnte ich vorher nicht planen. So hätte ich mir beispielsweise nie vorstellen können, einmal einen Podcast zu haben, online zu arbeiten und andere Frauen beim Aufbau ihres Business zu begleiten. Rückblickend sehe ich deshalb auch Umwege nicht mehr als Fehler, sondern als Erfahrungen, die mir etwas Neues zeigen. Ich möchte meinem jüngeren Ich mitgeben, dass es in Ordnung ist, nicht alles zu wissen und manchmal einfach den nächsten Schritt zu gehen. Mein zweites Learning ist, dass ich nicht allen gefallen und es nicht allen recht machen muss. Früher habe ich mich häufig gefragt, was andere über mich denken und ob ich jemanden enttäusche, wenn ich etwas ablehne. Dabei habe ich erkannt, dass es unmöglich ist, die Erwartungen aller Menschen zu erfüllen. Stattdessen möchte ich stärker darauf achten, was sich für mich richtig anfühlt, mit welchen Menschen ich Zeit verbringen möchte und wofür ich stehen will. Ein Nein zu anderen kann gleichzeitig ein Ja zu mir selbst sein. Ich sehe darin heute einen gesunden Egoismus, bei dem ich meine eigenen Bedürfnisse und Grenzen ernst nehme. Wenn es mir gut geht, kann ich auch für andere da sein. Dabei geht es nicht darum, andere auszuschließen, sondern darum, mich selbst nicht ständig an die letzte Stelle zu setzen. Mein drittes und für mich wichtigstes Learning betrifft meinen eigenen Wert. Ich habe lange geglaubt, dass ich vor allem dann wertvoll bin, wenn ich etwas leiste, funktioniere und Erfolge vorweisen kann. Gute Leistungen, berufliche Erfolge und das Erreichen meiner Ziele haben mir Anerkennung gegeben. Es war deshalb schwierig für mich, aus diesem Funktionsmodus herauszukommen und auch Verletzlichkeit zuzulassen. Heute weiß ich, dass ich nicht weniger wert bin, wenn ich Fehler mache, nicht weiterweiß, langsamer bin oder einmal nichts leiste. Mein Wert hängt weder von meinem Beruf noch von meinem Lebenslauf oder meinen Leistungen ab. Ich bin wertvoll, weil ich existiere. Als Bild dafür erzähle ich die Geschichte eines zerknitterten Geldscheins. Obwohl der Schein beschädigt und schmutzig gemacht wird, verliert er seinen ursprünglichen Wert nicht. Genauso bleibt auch mein eigener Wert bestehen, unabhängig davon, wie ich mich selbst manchmal beurteile oder welche Fehler ich mache. Zum Schluss fasse ich meine drei Erkenntnisse noch einmal zusammen: Ich muss nicht den gesamten Weg kennen, sondern darf Schritt für Schritt gehen. Ich muss nicht allen gefallen, sondern darf mein Leben so gestalten, wie es für mich richtig ist. Und mein Wert hängt nicht davon ab, was ich leiste, sondern ist bereits durch mein Dasein vorhanden. Ich möchte dazu ermutigen, mehr auf sich selbst zu vertrauen, Fehler und Umwege zuzulassen und sich selbst so anzunehmen, wie man ist.