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Amerikaner sieht wie Senioren in Deutschland einkaufen - „Ihr LAUFT dahin?!"

Germans Explain

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Amerikaner sieht wie Senioren in Deutschland einkaufen - „Ihr LAUFT dahin?!"

4 915 просмотров · 9 дн. назад
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86 Prozent der deutschen Senioren sind regelmäßig zu Fuß unterwegs. Zum Bäcker, zum Arzt, zum Supermarkt. 83 Prozent aller Deutschen sagen sie gehen gerne zu Fuß – der höchste Wert aller Verkehrsmittel. In Amerika gibt es Städte ohne Gehweg. Zwischen Haus und Supermarkt liegen drei Meilen, eine sechsspurige Straße und ein Parkplatz so groß wie ein Fußballfeld. Amerikanische Senioren fahren mit dem Auto zum Briefkasten am Ende der Einfahrt. 80 Millionen Fahrräder in Deutschland, 12 Millionen davon E-Bikes – genutzt vor allem von Senioren auf dem Land. Oma fährt damit zum Hofladen, Opa zur Stammkneipe. Europäer fahren 188 km pro Jahr Fahrrad, Amerikaner nur 40. In Münster fahren mehr Menschen Rad als Auto. In den meisten amerikanischen Städten ist Radfahren lebensgefährlich weil es keinen Radweg gibt. In den USA korreliert Autoabhängigkeit direkt mit Übergewicht. Pendler die zum Bahnhof laufen sind zu 78 Prozent normalgewichtig – der US-Durchschnitt liegt bei 45 Prozent. Deutsche Senioren bleiben mobil weil ihre Städte für Menschen gebaut sind. Gehwege, Bänke alle 200 Meter, abgesenkte Bordsteine, Bäcker an jeder Ecke. Deutschland hat eine nationale Fußverkehrsstrategie. Amerika hat kein Wort dafür. Und dann der Sonntagsspaziergang. Oma, Opa, Kinder, Hund – eine Stunde ohne Ziel. Für Senioren Prävention gegen Einsamkeit und Unbeweglichkeit. In Amerika gibt es dafür ein Laufband im Fitnessstudio. In Deutschland den Gehweg vor der Haustür.