10 ORTE DER VERBOTENEN STADT WÜNSDORF – WAS NACH 1994 BLIEB
Wo die Züge schwiegen
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10 ORTE DER VERBOTENEN STADT WÜNSDORF – WAS NACH 1994 BLIEB
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Wo die Züge schwiegen
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18 km Mauer, bis zu 70.000 Menschen und ein Bahnsteig, an dem kein DDR-Bürger einsteigen durfte. 10 Orte in Wünsdorf, der verbotenen Stadt südlich von Berlin, und was von ihr nach 1994 geblieben ist.
Ab 1953 war Wünsdorf das Hauptquartier der sowjetischen Truppen in der DDR. Die Bundesstraße 96 wurde gesperrt, Familien mussten ihre Häuser verlassen, und rund um etwa 600 Hektar wuchs eine Mauer mit Stacheldraht. Deutsche kamen nur mit Sonderausweis hinein. Dahinter lagen Schulen, Wäschereien, 28 Läden und rund 680 Gebäude.
Wir gehen vom Haus der Offiziere, vor dem Lenin bis heute steht, zu den spitzen Winkeltürmen im Kiefernwald, die die Leute hier Betonzigarren nennen. Weiter geht es zu den getarnten Bunkern Maybach und Zeppelin und zu einer hölzernen Moschee von 1915, deren Reste Archäologen 2015 im Boden gefunden haben.
Dann der Sommer 1994: Am 31. August verlässt der letzte Oberbefehlshaber Deutschland. Zurück bleiben Hunderte Hektar Boden unter Munitionsverdacht, später eine Bücherstadt und Kasernen, in die seit 2021 wieder Mieter einziehen.
Und ganz am Ende stehen wir wieder an dem Bahnsteig vom Anfang. Dort klärt sich, wohin der Zug fuhr, der jeden Abend von hier abging.
00:00 Ein Bahnsteig ohne Gleise
01:20 Nr. 1 Die Mauer um die verbotene Stadt
02:20 Nr. 2 Das Haus der Offiziere und Lenin
03:15 Nr. 3 Alltag hinter der Mauer
04:00 Nr. 4 und 5 Betonzigarren und die Bunker Maybach
06:15 Nr. 6 Die Moschee im Kiefernwald
07:10 Nr. 7 und 8 Neue Wohnungen und das Erbe von 1994
08:35 Nr. 9 Die Bücherstadt und ein Satz von Burlakow
09:35 Nr. 10 Zurück am Bahnsteig
#Wünsdorf #LostPlaces #DDR