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VW in der Krise 1993: Warum Ferdinand Piëch den Freitag strich

Eisenwerk

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VW in der Krise 1993: Warum Ferdinand Piëch den Freitag strich

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1993 verlor Volkswagen 1,94 Milliarden Mark. In den westdeutschen Werken galten rund 30.000 Beschäftigte als überzählig. Statt Massenentlassungen vereinbarten Personalvorstand Peter Hartz und die IG Metall Ende 1993 die Viertagewoche: 28,8 statt 36 Stunden, 20 Prozent weniger Arbeit, 16 Prozent weniger Einkommen und der vertragliche Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen. Diese Dokumentation zeigt die Rechnung hinter der Rettung. Hartz selbst bezifferte, dass die kürzere Woche die Personalkosten pro Fahrzeug um 13 Prozent senkte, Massenentlassungen dagegen nur um 6 Prozent. Wir zeigen, wer den Unterschied bezahlte, was die Kritiker über die tatsächlichen Arbeitszeiten in Wolfsburg und Emden schrieben und warum der Titel dieses Videos auf dem Bildschirm korrigiert wird. Dazu: Ferdinand Piëch, José Ignacio López und der Vergleich mit General Motors 1997, die Rückkehr zum Dreischichtbetrieb 1999, die Hartz-Kommission, Hartz IV, das Urteil von 2007 und die VW-Tarifeinigung vom Dezember 2024.