Nur Zusammenhänge und deren Konsequenzen, so einfach ist das ©
Ranjan Flury
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Nur Zusammenhänge und deren Konsequenzen, so einfach ist das ©
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Ranjan Flury
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[Intro – Schweres Riff. Hohe Leadgitarre spielt das Hauptmotiv.]
[Frau]
Bin ich dir zu wenig?
[Mann]
Nein.
[Frau]
Warum gehst du dann?
[Mann]
WEIL ICH
NICHT EINER
VON VIELEN BIN.
[Strophe 1 – Mann]
Du willst gefallen.
Willst begehrt sein.
Willst hundert Blicke,
nie allein.
Willst Anerkennung,
immer mehr.
Doch innen bleibt
die Stille leer.
Du kennst das Nehmen.
Kennst Applaus.
Kennst jedes Spiel
in jedem Haus.
Doch wenn der Beifall
einmal schweigt,
WAS BLEIBT VON DIR,
WENN NIEMAND BLEIBT?
[Pre-Chorus – Beide]
Du nennst es Freiheit.
Nennst es Glück.
Doch suchst im Aussen
Stück für Stück.
Was innen keinen
Halt gefunden,
WIRD AUSSEN
IMMER NEU GEBUNDEN.
[Refrain – Beide, gewaltig melodisch]
EINER VON VIELEN!
DAS BIN ICH NICHT!
Kein Mann,
der gerade
in dein Leben passt!
EINER VON VIELEN!
DAS WILL ICH NICHT!
Kein Herz,
das du nur
für den Augenblick hast!
Du willst die Eine,
die jeder sieht.
Doch soll der Mann
nur einer sein,
der gerade
deine Wünsche liebt?
SCHEISSE,
ERKLÄR MIR,
WAS DAS MIT
LIEBE ZU TUN HAT!
[Gitarrenmotiv – Anfangsmelodie kehrt zurück.]
[Strophe 2 – Mann]
Ein bisschen reden.
Ein bisschen Zeit.
Ein bisschen Nähe,
wenn es dich freut.
Ein bisschen Interesse.
Ein bisschen Schein.
Doch niemand darf
zu wichtig sein.
Du willst Verbindung.
Willst ein Wir.
Doch hältst die andern
vor der Tür.
Nicht weil du
wirklich etwas fühlst.
SONDERN WEIL DU
WEITER SPIELEN WILLST.
[Frau]
Vielleicht will ich
nur sicher sein?
[Mann]
Dann lass doch
erst den Menschen rein.
[Frau]
Und wenn ich
noch nicht weiss?
[Mann]
DANN SAG ES.
DOCH VERKAUF MIR
KEINEN SCHEIN.
[Pre-Chorus – Beide]
Schon beim Gespräch
beginnt der Fall.
Ein halbes Wort.
Ein Widerhall.
Man will die Tiefe,
will Versteh'n.
DOCH KANN NICHT MAL
EINEN MENSCHEN SEH'N.
[Refrain – Beide]
EINER VON VIELEN!
DAS BIN ICH NICHT!
Kein Mann,
der gerade
in dein Leben passt!
EINER VON VIELEN!
DAS WILL ICH NICHT!
Kein Herz,
das du nur
für den Augenblick hast!
Du willst die Eine,
ganz allein.
Doch soll dein Mann
austauschbar sein?
WIE SOLL AUS
DIESEM WIDERSPRUCH
JEMALS
EINE LIEBE SEIN?
[Gitarrenmotiv – Anfangsmelodie kehrt dunkler zurück.]
[Strophe 3 – Mann]
Ich nenne dich
nicht schlecht und klein.
Du darfst auch
völlig anders sein.
Doch was du lebst,
was du begehrst,
ist nicht die Welt,
die ich verehr'.
Ich brauche keine
hundert Blicke.
Kein Spiel,
das ich mir schön zurechtrücke.
Ich will ein Wesen,
das sich kennt.
Das nicht bei Stille
von sich rennt.
Das ohne Beifall
stehen kann.
Und nicht erst fragt:
Was bringt der Mann?
DAS SELBER LIEBT,
DAS SELBER GIBT,
WEIL ES DEN MENSCHEN
WIRKLICH SIEHT.
[Instrumental – Anfangsmotiv wächst zum grossen emotionalen Leadgitarren Solo. Cello und hohe Frauenstimme übernehmen die sehnsüchtige Schlussmelodie.]
[Bridge – Intensiver Wechselgesang]
[Frau]
Findest du mich
langweilig?
[Mann]
Nicht dich.
DAS SPIEL.
[Frau]
Verurteilst du
mein Leben?
[Mann]
NEIN.
[Frau]
Warum bleibst du
dann allein?
[Mann]
WEIL ICH
DIESE ART
NICHT LEBEN WILL.
[Frau]
Und wenn ich
dich wirklich meine?
[Mann]
Dann zeig dich.
[Frau]
Und wenn ich
weiter wählen will?
[Mann]
DANN WÄHLE.
ABER NICHT MICH
ALS EINE OPTION.
[Gitarrenmotiv – Anfangsmelodie kehrt gewaltig zurück.]
[Finaler Refrain – Beide]
EINER VON VIELEN!
DAS BIN ICH NICHT!
Kein Mann,
der nur für
deinen Augenblick spricht!
EINER VON VIELEN!
DAS WERDE ICH NICHT!
Ich will ein Herz,
das nicht beim nächsten
Lächeln zerbricht!
Du willst die Eine.
Willst gemeint sein.
Doch lässt die andern
nie wirklich rein.
Und wenn ich frage,
was du da lebst,
SIEHST DU NUR KRITIK,
WEIL DU DEN
ZUSAMMENHANG
NICHT VERSTEHST!
Ich will kein Spiel.
Kein oberflächliches Sein.
Kein bisschen überall
und nirgends daheim.
Ich will ein Herz,
das selbst erkennt,
WAS ES BEDEUTET,
WENN MAN
EINZIG
GEMEINT WIRD.
[Outro – Schweres Anfangsriff kehrt zurück. Hohe Leadgitarre spielt das Hauptmotiv langsam und melancholisch.]
[Frau]
Und was fehlt dir
an dieser Welt?
[Mann]
Nicht Schönheit.
Nicht Humor.
Nicht Aufmerksamkeit.
Sondern Menschen,
die ohne all das
noch wissen,
wer sie sind.
[Frau]
Und wenn ich
das nicht verstehe?
[Mann]
Dann ist das
kein Urteil.
Nur die Konsequenz.
Denn wer immer
von vielen
gemeint sein will,
WIRD KAUM VERSTEHEN,
WARUM MIR
EIN EINZIGES
WAHRES HERZ
GENÜGT.