Praxisimpulse zu Emotionen: Modellierungsstrategien
Fühlen Denken Sprechen - Grundschule
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Praxisimpulse zu Emotionen: Modellierungsstrategien
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Fühlen Denken Sprechen - Grundschule
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Kleine Veränderungen mit großer Wirkung: Mit Sprachlehrstrategien kannst du Kinder dabei unterstützen, über Gefühle zu sprechen und ihre sprachlichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Die Strategien sind Ausdruck einer kindorientierten Haltung: Du greifst auf, was Kinder beschäftigt, und gibst ihnen passende sprachliche Impulse.
Gesprächsanlässe gibt es viele: die Gefühle der Kinder und deine eigenen, die Erlebnisse literarischer Figuren in Vorlesegesprächen oder Rollenspiele und angeleitete Übungen wie das Emotionstabu. Unsere kurzen Praxisimpulse zeigen dir anhand von Beispielen aus dem Grundschulunterricht, wie du solche Gespräche sprachförderlich gestalten kannst. Die Beispiele beruhen auf realen Unterrichtssequenzen; Bild und Ton wurden mithilfe generativer KI erstellt.
Mit den Strategien unterstützt du Kinder mit unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen dabei, eigene Gefühle und die anderer zu benennen, ihr Emotionswissen zu erweitern und über emotionale Erfahrungen zu erzählen. Auch zurückhaltenden Kindern kannst du so den Einstieg ins Gespräch erleichtern.
Deine sprachlichen Rückmeldungen knüpfen unmittelbar an das Gespräch an – genau dann, wenn die Aufmerksamkeit der Kinder auf das gemeinsame Thema gerichtet ist. So wird Sprachbildung zu einem beiläufigen Bestandteil des Austauschs, ohne zu belehren oder zusätzliche Unterrichtsstunden zu beanspruchen. Das lässt sich den ganzen Schultag über umsetzen, auch am Nachmittag in der Ganztagsgrundschule. Die Wirksamkeit von Sprachlehr-Strategien im Bereich der Emotionen wurde im Projekt „Fühlen Denken Sprechen“ wissenschaftlich bestätigt (Hormann, Voltmer & von Salisch, 2025).
Probiere die Strategien im Alltag aus und beobachte, was sich verändert! Vielleicht nutzt du einige bereits, ohne es zu wissen? Deine Erfahrungen interessieren uns – schreib sie gern in die Kommentare!
Zur Verwendung generativer KI
Alle Unterrichtsbeispiele beruhen auf realen Unterrichtssequenzen. Die gezeigten Personen und ihre Stimmen wurden mithilfe generativer KI dargestellt; es handelt sich also nicht um Originalaufnahmen aus dem Unterricht. Wir haben den Einsatz von KI im Projekt kritisch diskutiert und uns bewusst dafür entschieden. Herkömmliche Drehs hätten in unserem Fall die Arbeit mit Kinderschauspieler und die damit verbundenen organisatorischen, arbeits- und datenschutzrechtlichen Anforderungen mit sich gebracht. Vor diesem Hintergrund halten wir die KI-gestützte Umsetzung für einen vertretbaren Weg, die Unterrichtsbeispiele für die Aus- und Fortbildung zugänglich zu machen. Uns ist ein reflektierter und verhältnismäßiger Umgang mit generativer KI wichtig. Dazu gehört auch, je nach Zweck und Rahmenbedingungen auf ihren Einsatz zu verzichten. Zugleich machen solche Videos deutlich, wie wichtig es für die Medienkompetenz ist, die Herkunft und Entstehung von Bild- und Tonmaterial kritisch zu hinterfragen. KI-generierte Inhalte lassen sich nicht immer zuverlässig an ihrem Erscheinungsbild erkennen – umso wichtiger ist eine transparente Kennzeichnung.
Key words: Praxisimpuls, Sprachlehrstrategien, Input-Strategien, Modellierungs-Strategien, Output-Strategien, Emotionale Entwicklung, Emotionsentwicklung, Emotionswissen, Emotionsregulation
Literatur:
Hormann, O., Voltmer, K. & von Salisch, M. (2025). It takes two to tango: How teacher-child-interactions help to advance children’s emotion knowledge. Frontiers of Psychology, 16:1622163. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2025.1622163 🔓
Voltmer, K. & Salisch, M. v. (2022). The Feeling Thinking Talking Intervention with Teachers Advances Young Children’s Emotion Knowledge. Social Development, 31(3), 846- 861. DOI:10.1111/sode.12586
Ogren, M., & Sandhofer, C. M. (2022). Emotion words link faces to emotional scenarios in early childhood. Emotion, 22(1), 67–178. https://doi.org/10.1037/emo0001063
FDS-Literatur: 🔓 Bergold, J., von Salisch, M. & Voltmer, K. (2026). Components of Emotion Knowledge in Subtypes of Children with Autism Spectrum Disorders (ASD). Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 75(2), 90-108. https://doi.org/10.13109/prkk.20264.75.2.90. 🔓
Hormann, O., Voltmer, K. & von Salisch, M. (2025). It takes two to tango: How teacher-child-interactions help advance children’s emotion knowledge. Frontiers of Psychology, 16:1622163. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2025.1622163 🔓
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Fühlen Denken Sprechen: Alltagsintegrierte Sprachbildung in Kindertagesstätten. Buch kostenfrei herunterladbar unter: https://www.waxmann.com/index.php?eID=down...
Website Prof. Miriam Langlotz: https://www.uni-kassel.de/fb02/institute/g...