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Ugarit in Flammen: Wie König Ammurapis Stadt um 1190 v. Chr. unterging

Megalithen

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Ugarit in Flammen: Wie König Ammurapis Stadt um 1190 v. Chr. unterging

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Syrien, 1929: Ein Bauer pflügt nahe Latakia und stößt auf eine Grabkammer – der Beginn einer der größten archäologischen Entdeckungen des Nahen Ostens. Der französische Archäologe Claude Schaeffer legt auf dem Hügel Ras Schamra, dem Fenchelkopf, die Ruinen von Ugarit frei: eine mächtige Hafenstadt der späten Bronzezeit, Handelsdrehscheibe zwischen Ägyptern, Hethitern und anderen Großmächten, mit Archiven in Akkadisch, Hethitisch, Zypro-Minoisch und der revolutionären Alphabetschrift Ugaritisch. Doch die oberste Schicht der Stadt erzählt eine andere Geschichte: großflächige Brände, eingestürzte Lehmziegelwände, meterdicke Aschelagen, verkohlte Dachbalken und Pfeilspitzen zwischen den Trümmern. Fachleute datieren diese Zerstörung auf das Ende des 13. oder den Beginn des 12. Jahrhunderts vor Christus, etwa 1190 bis 1185 v. Chr. – die Zeit des Bronzezeitkollapses. Der letzte bekannte König der Stadt, Ammurapi, verschwindet aus den Quellen, während Ugarit endgültig vom Erdboden verschwindet. In diesem Video begleiten wir die Entdeckung von Ugarit von der ersten Ausgrabung bis zum mysteriösen Ende einer der wichtigsten Städte der Bronzezeit. Wer oder was zerstörte Ugarit? Waren es die berüchtigten Seevölker, innere Unruhen oder eine Verkettung von Katastrophen, die das gesamte östliche Mittelmeer erschütterten? Wir zeigen die archäologischen Beweise, die historischen Aufzeichnungen aus Ägypten und dem Hethiterreich und die letzten verzweifelten Botschaften aus den Archiven der Stadt. Eine Geschichte über Handel, Diplomatie, Schrift und den plötzlichen Untergang einer Zivilisation am Rande der syrischen Küste. Ideal für alle, die sich für Archäologie, antike Geschichte, den Nahen Osten in der Bronzezeit und die großen Rätsel der Menschheitsgeschichte interessieren.