Перейти к содержимому

Sumerischer Text: Warum die ANUNNAKI nie zur Erde zurückkehren können — und was sie blockiert

Sumer Protokoll

0:00 / 0:00

Sumerischer Text: Warum die ANUNNAKI nie zur Erde zurückkehren können — und was sie blockiert

3 421 просмотр · 3 недели назад
Sumer Protokoll
129 подписчиков
3 421 просмотр · 3 недели назад
#sumerer #anunnaki #mesopotamien Im Britischen Museum liegen rund dreißigtausend Tonbruchstücke aus den Ruinen von Ninive. Als sie übersetzt wurden, fand man dort nicht die Geschichte von Göttern, die gehen. Man fand die Beschreibung eines Systems, das ihre Rückkehr unmöglich macht — und das die Götter selbst erlassen haben. Dieser Film liest die Texte als das, was sie sind: keine Dichtung, sondern eine Ordnung mit Zuständigkeiten, Verfahren und Sperren. Die ME, jene sumerischen Dekrete, die Samuel Noah Kramer aus Nippur-Tafeln zusammensetzte und die Thorkild Jacobsen als etwas beschrieb, das nach dem Start nicht mehr angehalten werden kann. Der Atrachasis in der Ausgabe von Lambert und Millard, in dem nach der Flut nicht Frieden geschlossen, sondern verfügt wird. Die Sumerische Königsliste auf dem Prisma im Ashmolean Museum, die den Übergang der Herrschaft von Göttern an Menschen in einer einzigen Zeile festhält. Inannas Gang in die Unterwelt, in dem eine der mächtigsten Göttinnen Mesopotamiens an sieben Toren alles abgeben muss und ohne einen Ersatz nicht zurückkommt. Der Anzu-Mythos und das Enuma Elisch mit der Tafel der Schicksale, dem einzigen Gegenstand, der die Zuteilung der Posten bestimmt — und der am Ende bei einem Einzigen liegt, versiegelt mit dessen eigenem Siegel. Dazu Nippur, die Stadt, deren sumerischer Beiname Duranki lautet: Band von Himmel und Erde. Und die Frage, was passiert, wenn ein solcher Ort von Soldaten niedergebrannt wird, die nicht wissen, was sie zerstören. Der Film nimmt auch die Gegenrede ernst: Jean Bottéro, für den das alles Theologie und babylonische Machtpolitik ist, und Michael Heiser, der Zecharia Sitchins Übersetzungen Wort für Wort geprüft hat — Nibiru kommt vom Verb für überqueren und bezeichnet eine Furt, keinen Planeten. Am Ende steht kein Mythos, sondern ein Eintrag im Register. Die babylonischen Schreiber haben über Jahre denselben Satz in ihre Chroniken geschrieben, wenn das Neujahrsfest ausfiel: Nabu kam nicht. Bel ging nicht hinaus. Kein Gebet daneben, keine Klage. Nur die Feststellung, dass es wieder nicht geschehen ist. KAPITEL 00:00 Die Schublade im Britischen Museum 04:42 Die ME: Dekrete, die nicht zurückgenommen werden 09:28 Vor der Flut: Atrachasis und der Streik der Igigi 13:56 Nach der Flut: die ersten Riegel und die Königsliste 18:22 Die sieben Tore: Inannas Gang in die Unterwelt 23:21 Die Tafel der Schicksale: der Generalschlüssel 28:01 Duranki: das Band von Himmel und Erde reißt 32:28 Derselbe Riegel in anderen Sprachen 35:36 Die Gegenrede: Bottéro, Heiser und Sitchin 38:35 Der Apparat, an dem niemand mehr antwortet 41:47 Bel ging nicht hinaus QUELLEN UND LITERATUR W. G. Lambert / A. R. Millard, Atra-hasis: The Babylonian Story of the Flood, Clarendon Press, Oxford 1969 Thorkild Jacobsen, The Treasures of Darkness. A History of Mesopotamian Religion, Yale University Press 1976 Samuel Noah Kramer, Übersetzungen der Nippur-Tafeln, University of Pennsylvania Museum Stephanie Dalley, Myths from Mesopotamia, Oxford A. Leo Oppenheim, Ancient Mesopotamia. Portrait of a Dead Civilization, University of Chicago Press 1964 Jean Bottéro, Religion in Ancient Mesopotamia, University of Chicago Press 2001 Sumerische Königsliste, Prisma Weld-Blundell, Ashmolean Museum, Oxford #sumerer #anunnaki #mesopotamien #geschichte #archaeologie #hochkultur #praeastronautik