ir reden zu viel und treffen zu wenig Entscheidungen
Mittelstand Podcast
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ir reden zu viel und treffen zu wenig Entscheidungen
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Wenn Führung nicht funktioniert, liegt die Ursache nicht automatisch bei der Führungskraft. Diana Conte und Christian Rahn sprechen über Selbstführung, klare Rollen, konkret formulierte Erwartungen und die Frage, warum Unternehmen oft viel reden, aber zu wenig entscheiden.
00:00 Nicht jedes Problem ist ein Führungsproblem
02:08 Selbstführung beginnt mit Selbsterkenntnis
04:58 Wie Führungskräfte ihre Wirkung reflektieren
06:46 Rollenklarheit bei Führungswechseln und Nachfolgen
09:39 Wenn Rollen und Zuständigkeiten unklar bleiben
10:20 Zu viel reden, zu wenig entscheiden
12:40 Erwartungen an Mitarbeiter konkret formulieren
15:49 Nonverbale Kommunikation und Wirkung
18:06 Was Stress mit Führungsverhalten macht
20:54 Die eigene Führung an unterschiedliche Teams anpassen
23:41 Warum es keine einheitliche Führungsanleitung gibt
25:59 Wann wird ein Arbeitsumfeld als „toxisch“ bezeichnet?
27:25 Verantwortung teilen und Konsequenzen tragen
28:13 Leadership Unplugged: Ehrliche Geschichten über Führung
Diana Conte war 15 Jahre im Management in Führungsverantwortung und begleitet heute Unternehmen und Führungskräfte in Veränderungsprozessen. Im Gespräch mit Christian Rahn erklärt sie, warum gute Führung aus ihrer Sicht mit Selbstführung beginnt: Führungskräfte müssen die eigenen Muster, Gedanken und Reaktionen kennen, bevor sie andere wirksam führen können.
Dabei geht es nicht nur um Selbstorganisation oder Routinen. Selbstführung bedeutet für Diana Conte auch, die eigene Wirkung wahrzunehmen und das eigene Verhalten zu reflektieren. Ein Beispiel aus dem Gespräch ist die Situation, in einem Meeting nach einem Angriff plötzlich still zu werden, obwohl man eigentlich souverän antworten wollte.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rollenklarheit. Gerade bei Stellvertretungen, Führungswechseln und Nachfolgesituationen bleiben Rollen häufig unklar. Wer trägt welche Verantwortung? Wer entscheidet? Was wird von einer Führungskraft erwartet? Und wie wird verhindert, dass ehemalige Kollegen oder neue Vorgesetzte dauerhaft in widersprüchlichen Rollen bleiben?
Christian Rahn und Diana Conte sprechen außerdem darüber, wie Führungskräfte Erwartungen an Mitarbeiter kommunizieren. Aussagen wie „Mach einen guten Job“ sind häufig zu unkonkret. Gleichzeitig kann eine Führungskraft nicht jede Einzelheit vorgeben, ohne in Mikromanagement zu geraten. Entscheidend ist deshalb auch die Selbstreflexion: Welche Signale sende ich aus? Will ich wirklich, dass mein Team selbstständig arbeitet? Und bin ich bereit, Kontrolle abzugeben?
Weitere Themen der Episode:
Selbstführung und Selbsterkenntnis in der Führung
klare Kommunikation von Rollen und Erwartungen
Führung in Veränderungs- und Nachfolgesituationen
nonverbale Kommunikation und unbewusste Wirkung
Führungsverhalten unter Stress und Druck
unterschiedliche Bedürfnisse in heterogenen Teams
authentisch führen und trotzdem das eigene Verhaltensrepertoire erweitern
der schnelle Gebrauch des Begriffs „toxisches Arbeitsumfeld“
Verantwortung und die Bereitschaft, Konsequenzen zu tragen
Leadership Unplugged und ehrliche Geschichten aus dem Führungsalltag
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