Lex Barker, Deutschlands Idol, brach in New York zusammen – auf der Wache hieß er anders
Nach dem Applaus
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Lex Barker, Deutschlands Idol, brach in New York zusammen – auf der Wache hieß er anders
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Nach dem Applaus
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Zehn Jahre lang liebte Westdeutschland seine Stimme – und hörte sie fast nie. Auf „Nach dem Applaus“ gehen wir den Menschen hinter den Helden deiner Kindheit nach; wenn dir solche Spurensuchen gefallen, abonniere den Kanal, damit du die nächste nicht verpasst.
Old Shatterhand sprach in deutschen Kinos mit einer Berliner Stimme, die zur selben Zeit auch James Bond gehörte. Nur einmal sang Lex Barker selbst auf Deutsch, auf einer kleinen Single von 1965. Kurz darauf ließ er den Plattenvertrag auflösen, auf eigenen Wunsch. Und im Mai 1973 nannte man ihn auf einem Polizeirevier in New York bei einem Namen, den in Deutschland kaum jemand kannte.
Im Film: ein Münchner Fernsehmitschnitt von 1959, ein Besuch der „Bravo“ in seinem Haus an der Costa Brava, die Erinnerungen seiner Verlobten Karen Kondazian und die Stimmen, die für ihn sprachen.
QUELLEN
DER SPIEGEL, Stefan Wagner: „Lex Barker alias Old Shatterhand: Winnetous ewiger Blutsbruder“, 08.05.2019
Karen Kondazian, Interview 2009, lex-barker.com
Bravo Nr. 15, März 1970, Michael Bökler (Hausbesuch in Sant Feliu de Guíxols)
Abendschau, München 1959, Mitschnitt des Interviews mit Lex Barker
The New York Times, 12.05.1973: „Lex Barker Dies; Tarzan of Movies“
n-tv.de / dpa, Christoph Driessen: „Vor 50 Jahren starb Winnetou“, 14.10.2015
Deutsche Synchronkartei: Lex Barker, Pierre Brice, Der Schatz im Silbersee, Winnetou 1. Teil, Wenn du bei mir bist
Karl-May-Wiki: Lex Barker (Schallplatte Decca D 19 725, 1965)
Wikipedia: Lex Barker, Karl May, Gert Günther Hoffmann, Horst Niendorf, Herbert Stass, Christian Wolff, Der Schatz im Silbersee (Film), Night Gallery
Fotos: IISG, „Lana Turner en Lex Barker“, 10.09.1953, Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0; Los Angeles Times, „Arlene Dahl & Lex Barker 1951“ und „Gage, Williams, Dahl & Barker 1951“, Wikimedia Commons, CC BY 4.0; Immanuel Giel, „Villa Shatterhand“, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.
Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen.