Warum bidirektionales Laden (V2X) in Deutschland (noch) nicht skaliert
electrive
0:00 / 0:00
Warum bidirektionales Laden (V2X) in Deutschland (noch) nicht skaliert
1 843 просмотра · 6 дней назад
electrive
29 тыс. подписчиков
1 843 просмотра · 6 дней назад
Bidirektionales Laden (V2X) gilt als einer der wichtigsten Bausteine für eine gelungene Energiewende. Das Potenzial von Elektrofahrzeugen als mobile Energiespeicher ist gigantisch, doch in der Praxis stockt die Umsetzung weiterhin an bürokratischen und regulatorischen Hürden. In seinem Vortrag bei electrive LIVE fordert Markus Hackmann, Geschäftsführer E-Mobility der P3 Group, daher einen ehrlichen Blick auf den Status Quo: „Es müssen auch ein paar Dinge offen und ehrlich angesprochen werden, die noch nicht cool sind und wo wir alle gerade extrem für kämpfen müssen, dass sie gut werden.“
Dabei liegt das Problem längst nicht mehr an der Erzeugung grüner Energie, sondern an deren flexibler Nutzung. Das Elektroauto kann hier als Puffer dienen, um das Netz zu entlasten und Überschussstrom aufzunehmen. „Die Technologie ist da. Die Generierung der Energie ist aus meiner Sicht nicht mehr das Problem, sondern die Flexibilitätsnutzung“, stellt Hackmann klar. Wer sein Fahrzeug intelligent einbindet, kann durch Steuerung und Marktteilnahme im Optimalfall bis zu 1.200 Euro pro Jahr generieren. Zudem rechnet P3 damit, dass die derzeit noch hohen Preise für bidirektionale Wallboxen durch künftige Skalierungseffekte in der Massenproduktion drastisch sinken werden.
Auch die weit verbreitete Sorge vor einer beschleunigten Batteriealterung durch häufiges Be- und Entladen entkräftet der Experte anhand handfester Felddaten. Eine gemeinsam mit Aviloo durchgeführte Analyse von 7.000 Fahrzeugen belegt, dass moderne Akkus selbst nach 300.000 Kilometern im Schnitt noch über 88 Prozent ihrer Kapazität verfügen. Bei einem gemanagten Ladevorgang fällt die Zusatzbelastung kaum ins Gewicht: „Die Batterien sind viel, viel besser als ihr Ruf. Und die verkraften das mit dem Vehicle-to-Home und dem Vehicle-to-Grid ganz gut.“
Damit die Technologie endlich in der Breite ankommt, sieht Hackmann nun vor allem die Politik und Netzbetreiber in der Pflicht, regulatorische Bremsen wie Doppelbesteuerung und verzögerte Smart-Meter-Rollouts abzubauen.
+++ Folgt uns auch auf +++
LinkedIn: / electrive
Facebook: / electrive.net
Instagram: / electrive
Bluesky: https://bsky.app/profile/electrive.net
Webseite: https://www.electrive.net/
+++ Angebote von electrive +++
Newsletter: https://www.electrive.net/newsletter/
Aktuelle Termine: https://www.electrive.net/terminkalen...
Jobmarkt: https://www.electrive.net/jobs/
Studienführer: https://www.electrive.net/studien/