Wie hielten die Deutschen Lebensmittel frisch – ganz ohne Kühlschrank?
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Wie hielten die Deutschen Lebensmittel frisch – ganz ohne Kühlschrank?
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Lebensmittel ohne Kühlschrank: 1955 hatte in Westdeutschland nur etwa jeder zehnte Haushalt einen. Wie blieben Milch, Butter und Wurst trotzdem frisch?
Die kühlste Ecke im Keller, Eis aus dem zugefrorenen See, das Glas mit dem Gummiring, der Sauerkrauttopf, Kartoffeln im Sand und das Schlachtfest im Winter: Wir gehen Methode für Methode durch, wie deutsche Familien ihre Vorräte durch das Jahr brachten – und was passierte, wenn es schiefging. Am Ende kommt der Kühlschrank: erst im Westen, dann im Osten, und mit ganz unterschiedlichem Tempo.
💬 Was stand bei euch früher im Keller oder in der Speisekammer – Weckgläser, Sauerkraut, eingelagerte Äpfel? Schreib es in die Kommentare.
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Kapitel:
0:00 Einstieg: Nur jeder zehnte Haushalt
0:59 Die kühlste Ecke im Haus
2:14 Eis aus dem See
3:55 Das Glas mit dem Gummiring
5:45 Sauer macht haltbar
6:47 Einkellern: Der Vorrat für den Winter
7:40 Schlachtfest: Salz und Rauch
8:49 Wenn es schiefging: das Wurstgift
9:31 Milch, Butter und der tägliche Einkauf
11:28 Der Kühlschrank kommt – im Westen
13:25 Der Kühlschrank im Osten
14:46 Was vom alten Wissen bleibt
Quellen:
Statistisches Landesamt NRW, Beiträge zur Statistik NRW, Heft 189: Ausstattung der Haushalte, EVS 1962/63 (1965) – statistischebibliothek.de
German History in Documents and Images (GHI): Kühlschränke in westdeutschen Haushalten 1955 und 1962/63 – germanhistorydocs.org/de/die-besatzungszeit-und-die-entstehung-zweier-staaten-1945-1961/ghdi:image-2631
Statistisches Jahrbuch der DDR 1976 und 1988 (Ausstattung der Haushalte mit Kühlschränken) – gvoon.de
Historische Kälte- und Klimatechnik e.V.: Eiskeller in Berlin und Brandenburg; Gemeinschaftsgefrieranlagen; dkk Scharfenstein – vhkk.org
J. WECK GmbH u. Co. KG: Geschichte WECK – weck.de
Justinus Kerner: Schrift über die Wurstvergiftung (1820, Digitalisat der UB Tübingen) – opendigi.ub.uni-tuebingen.de/opendigi/JiI36a
Bildmaterial (alle Bilder und Clips bearbeitet: Zuschnitt/Zoom; Quelle Wikimedia Commons, Bundesarchiv, Deutsche Fotothek, Landesarchiv Baden-Württemberg, LVR):
CC BY-SA 3.0 DE (creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/): Bundesarchiv, Bild 183 – Fotografen: Schmidt, Peter Heinz Junge, Wilhelm Biscan, Torka, Köhne, Zimontkowski, Zimmer, Heinscher, Schmidtke, Stöhr sowie o. Ang.; Deutsche Fotothek – Roger Rössing / Renate Rössing; Sven Wolter (mediaeclipse.de/photo)
CC BY-SA 4.0 (creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/): Nemracc, Hofrath, HB7010, Neozoon, Raimond Spekking, Emha, Andreas KortWiki, Simon Mannweiler
CC BY-SA 3.0 (creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/): Helge Klaus Rieder (Video, Freilichtmuseum Roscheider Hof), MarkusHagenlocher, Museum Rotterdam, Frank Vincentz, Nicor, Bdubay
CC BY-SA 2.0 (creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/): Mattes
CC BY 4.0 (creativecommons.org/licenses/by/4.0/): Landesarchiv Baden-Württemberg – Willy Pragher, Karl Hoffacker, Rauser, Wilhelm Hasemann (Frauenverein Gutach), Schulz & Suck, sowie o. Ang.; Derbrauni, Dguendel
CC BY 3.0 (creativecommons.org/licenses/by/3.0/): Gabriel Simons, Alois Döring, Hildegard Ginzler / LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, Alltagskulturen im Rheinland (Videos); Andreas Praefcke, Dguendel
CC BY 2.5 (creativecommons.org/licenses/by/2.5/): Jty
CC0: Mellebga, Stefan Kühn, Leonhard Lenz, Edelmauswaldgeist, Sargoth
Gemeinfrei: u. a. Die Gartenlaube (Ernst Keil, Leipzig), Wilhelm Busch, Deutscher Reichsanzeiger, Weck-Werbung 1907, Brauerei Schumacher, Andreas Praefcke, Huhu, Nils E. sowie weitere Wikimedia-Commons-Werke
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