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Die DDR baute 125 Kilometer Eisenbahn um West-Berlin – die letzte Kurve kam elf Wochen vor der Mauer

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Die DDR baute 125 Kilometer Eisenbahn um West-Berlin – die letzte Kurve kam elf Wochen vor der Mauer

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Am Flughafen BER steht ein Regionalzug nach Potsdam. Wer einsteigt, erwartet eine Fahrt durch Berlin – und fährt stattdessen über Felder, durch Kiefernwald und über einen Damm quer durch den Templiner See, ohne die Stadt ein einziges Mal zu berühren. Dieser Zug fährt auf dem Berliner Außenring: 125 Kilometer Gleis rund um West-Berlin herum, null Kilometer hindurch. Die DDR begann 1950 mit dem Bau, am 25. Mai 1961 ging die letzte Verbindungskurve in Betrieb. Elf Wochen später stand die Mauer. Berlin war im 19. Jahrhundert ein Rad mit Speichen und ohne Felge: Jede Fernbahn endete an ihrem eigenen Kopfbahnhof, und jeder Zug von Hamburg nach Dresden musste mitten durch die Stadt. Die erste Felge, die Umgehungsbahn von 1902, baute das Militär; die zweite, den Güteraußenring von 1940, ließ Fritz Todt als kriegswichtig einstufen. Nach 1945 lag dieser Ring mehrfach auf West-Berliner Boden – für die Reichsbahn der DDR ein Problem, das sie ab 1950 mit einem neuen Ring weiter draußen löste. Wir erklären, wie ein Eisenbahnring wie ein Kreisverkehr funktioniert, warum Turmbahnhöfe und kilometerlange Verbindungskurven nötig waren und was der Sputnik war: die Personenzüge, die ab 1958 um West-Berlin kreisten wie der Satellit um die Erde. Nach dem 13. August 1961 wurden sie über Nacht zur Hauptverbindung, und der neue Hauptbahnhof im Kiefernwald der Pirschheide zählte bald 400 Züge am Tag. Wurde der Ring für die Mauer gebaut? War West-Berlin danach ohne Fernzüge? Und warum fährt auf diesem Ring heute alle sechs Minuten ein Zug, obwohl die Grenze seit mehr als 35 Jahren fehlt? Sind Sie im Sputnik gefahren, von Potsdam um West-Berlin herum nach Schönefeld oder Karlshorst? Schreiben Sie es in die Kommentare. Dieser Film erzählt die Geschichte des Berliner Außenrings – vom Güteraußenring des Jahres 1940 über den Ringschluss 1956 und die letzte Kurve 1961 bis zur Zufahrt zum Flughafen BER. Außerdem: der Hauptbahnhof im Wald, dessen obere Bahnsteige 25 Jahre lang leer standen und seit 2024 wieder bedient werden, und was Sie heute in der Pirschheide, in Saarmund und am Karower Kreuz noch sehen können. #BerlinerAußenring #Sputnik #DDR #WestBerlin #Eisenbahngeschichte