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Elektro-Lkw: Verlieren MAN, Mercedes & Co. ihren Heimatmarkt?

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Elektro-Lkw: Verlieren MAN, Mercedes & Co. ihren Heimatmarkt?

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Europas Lkw-Hersteller unter Druck: Neue Wettbewerber bieten vergleichbare Elektro-Lkw zu deutlich niedrigeren Kosten. Droht MAN, Daimler Truck, Volvo Trucks und Co. ein ähnlicher Wettbewerb wie im Pkw-Markt? Und warum fordert die europäische Industrie ausgerechnet jetzt eine Lockerung der CO₂-Flottengrenzwerte? Auf der IAA Transportation 2026 spricht electrive mit Johanna Braun, Policy Manager E-Mobility Freight & Infrastructure bei Transport & Environment (T&E), über die Zukunft des elektrischen Schwerlastverkehrs in Europa. Eine aktuelle T&E-Studie zeigt: Neue Wettbewerber können technologisch mit den europäischen Herstellern mithalten – und sind bei den Gesamtkosten über fünf Jahre rund zehn Prozent günstiger. Ihr Ziel: bis zu 25 Prozent Marktanteil in Europa. Für die etablierten Hersteller ist das eine ernst zu nehmende Herausforderung. Doch statt den Hochlauf der Elektromobilität zu beschleunigen, fordern europäische Lkw-Hersteller eine Flexibilisierung der CO₂-Flottengrenzwerte. Für Braun ist das die falsche Richtung: Europa riskiere, seinen eigenen Heimatmarkt an neue Wettbewerber zu verlieren. Im Interview geht es außerdem um die Frage, ob der Ausbau der Ladeinfrastruktur tatsächlich ein entscheidendes Hindernis für den E-Lkw-Hochlauf ist. Braun verweist auf das große Potenzial des Depotladens und die steigenden Reichweiten elektrischer Lkw. Auch die hohen Betriebskosten von Diesel-Lkw könnten der Elektrifizierung zusätzlichen Schub geben. Die zentralen Fragen des Interviews: Wie groß ist die Bedrohung durch neue Wettbewerber aus China und anderen Märkten? Warum sind ihre Elektro-Lkw rund zehn Prozent günstiger? Können Europas Hersteller ihren Vorsprung bei Service und Kundenbetreuung verteidigen? Sind gelockerte CO₂-Flottengrenzwerte wirklich im Interesse der europäischen Lkw-Industrie? Wie viel öffentliche Ladeinfrastruktur braucht der elektrische Schwerlastverkehr tatsächlich? Warum sind politische Planungssicherheit und Vertrauen entscheidend für den Hochlauf? „Wir brauchen Vertrauen. Wir brauchen Klarheit und wir brauchen einen klaren Weg.“ Mit dieser Forderung bringt Johanna Braun ihre Erwartungen an Politik und Industrie auf den Punkt. Das Interview wurde auf der IAA Transportation 2026 in Hannover aufgezeichnet. #Elektromobilität #ElektroLkw #IAATransportation #TransportEnvironment #eTrucks #Ladeinfrastruktur #electrive +++ Folgt uns auch auf +++ LinkedIn:   / electrive   Facebook:   / electrive.net   Instagram:   / electrive   Webseite: https://www.electrive.net/ +++ Angebote von electrive +++ Newsletter: https://www.electrive.net/newsletter/ Aktuelle Termine: https://www.electrive.net/terminkalen... Jobmarkt: https://www.electrive.net/jobs/ Studienführer: https://www.electrive.net/studien/