Protein ist kein Fitnessthema: Warum es ab der Lebensmitte elementar wird | Mark Warnecke | WGF
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Protein ist kein Fitnessthema: Warum es ab der Lebensmitte elementar wird | Mark Warnecke | WGF
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Wie viel Protein essen Sie eigentlich jeden Tag? Die meisten Menschen können diese einfache Frage nicht beantworten – dabei könnte sie mit zunehmendem Alter immer wichtiger werden. Alexandra Wurlitzer beginnt bei den Grundlagen: Was ist überhaupt Protein? Was unterscheidet Aminosäuren von Peptiden? Macht es Sinn, Kollagen, Molkenprotein oder Aminosäuren zu kombinieren? Und wie findet ein normaler Mensch heraus, ob seine Versorgung überhaupt ausreicht?
Mark Warnecke empfiehlt dafür zunächst keinen komplizierten Labortest, sondern etwas überraschend Einfaches: mehrere Tage ehrlich aufschreiben, was man isst, und die ungefähre Proteinmenge berechnen. Gerade bei älteren Menschen und bei Personen mit geringem Appetit könne die tatsächliche Zufuhr schnell niedriger sein als gedacht.
Doch die Sendung geht weit über die reine Menge hinaus. Warnecke erklärt, warum Molkenprotein, Kollagen, Casein, einzelne Aminosäuren und Tripeptide nicht einfach austauschbar sind. Molke ist beispielsweise reich an Leucin und wird besonders mit der Muskelproteinsynthese verbunden. Andere Protein- und Peptidstrukturen rücken stärker in den Fokus, wenn es um Bindegewebe und die extrazelluläre Matrix geht.
Aus seiner eigenen Zeit als Hochleistungssportler erzählt Warnecke, dass nicht fehlende Muskulatur sein Problem war, sondern immer wieder die Strukturen rund um den Muskel: Schulter, Bänder, Gelenke und Regeneration. Genau daraus entwickelte sich sein Interesse an Glycin, Prolin, Strukturproteinen und später an Peptiden.
Besonders anschaulich erklärt er Tripeptide mit dem Bild eines Zuckerwürfels: Das große Protein wird zerlegt, einzelne Aminosäuren sind die kleinsten Bausteine – und drei miteinander verbundene Aminosäuren können ein Tripeptid bilden. Entscheidend ist dabei nicht nur die Größe: Je nachdem, welche Aminosäuren miteinander verbunden sind, entstehen unterschiedliche Peptide mit unterschiedlichen biologischen Eigenschaften.
Auch mit verbreiteten Vorstellungen räumt Warnecke auf: Pflanzliches Protein kann tierisches Protein grundsätzlich ersetzen, erfordert aber mehr Aufmerksamkeit bei Zusammensetzung und Verarbeitung. Knochenbrühe wiederum sei nicht automatisch mit einem standardisierten Kollagenhydrolysat gleichzusetzen. Und beim Supplementieren gilt für ihn: Erst die normale Ernährung optimieren – und nur dort gezielt ergänzen, wo sie nicht ausreicht.
Eine Sendung, die ein kompliziertes Thema auf den eigenen Alltag herunterbricht: Wie viel Protein brauche ich? Welche Form passt zu welchem Zweck? Und warum sollten wir spätestens beim Älterwerden beginnen, Proteine nicht nur als Fitness-Thema, sondern als elementaren Bestandteil unserer körperlichen Struktur zu verstehen?
▬ Zu Gast ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Mark Warnecke, WGF-Botschafter, Arzt, dreifacher Schwimmweltmeister und Forscher zu Proteinen und Peptiden
Moderation: Alexandra Wurlitzer
Sendungsnummer: WGF_260915_S2_55_warnecke-p
▬ Kontakt & Links ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Swiss Health Distribution GmbH
Wartensee 2
CH- 9404 Rorschacherberg
Webseite: https://www.swiss.health/produkt/amsp...
Herr FA Mark Warnecke
Gewerbepark 20
DE-66989 Höhfröschen
Webseite: https://www.qs24.run/weltmeisterformel
▬ WGF ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
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